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Willkommen beim 43. eEducation-Newsletter!

Liebe eEducation-Community!

Mit dem Ende des Schuljahres rückt eine ganz besondere Zeit näher: die Sommerferien. Wochen, die nicht nur für Erholung und Abstand stehen, sondern auch die Gelegenheit bieten, innezuhalten, durchzuatmen und neue Perspektiven zu gewinnen. Der bekannte Leitspruch von Anne Lamott bringt es treffend auf den Punkt: „Fast alles funktioniert wieder, wenn man es für ein paar Minuten abschaltet – auch wir Menschen.“ Gerade in einem von Dynamik, Innovation und stetigem Wandel geprägten Bildungsumfeld gewinnt dieser Gedanke an Bedeutung.

Hinter uns liegt ein intensives Schuljahr, in dem digitale Bildung einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig sie für zeitgemäßes Lernen und Lehren ist. Engagierte Lehrpersonen, innovative Schulentwicklungsprozesse und eine lebendige Community haben gemeinsam daran gearbeitet, Medienbildung nachhaltig im Unterricht zu verankern. eEducation Austria steht dabei weiterhin für Vernetzung, Austausch und praxisnahe Unterstützung – Werte, die auch im vergangenen Jahr, in dem viele neue Impulse gesetzt wurden, von großer Bedeutung waren.

Aktuell zeigt sich diese Vernetzung auch sehr konkret: Inzwischen wurden Koordinationstermine mit den Bildungsdirektionen und Pädagogischen Hochschulen vereinbart und teils bereits durchgeführt. Ziel dieser Gespräche ist es, die Zusammenarbeit in den jeweiligen Bundesländern weiter zu stärken und eEducation noch sichtbarer in die regionale Bildungslandschaft einzubetten. Ein zentrales Vorhaben ist dabei, künftig in jedem Bundesland ein eEducation-Vernetzungstreffen in Präsenz zu etablieren – sei es angedockt an bestehende Formate oder als neue Plattform des Austauschs.

Die Sommerpause lädt nun dazu ein, Energie zu tanken, neue Ideen reifen zu lassen und sich bewusst eine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Vielleicht bedeutet das, digitale Geräte auch einmal beiseitezulegen, vielleicht aber auch, sich inspirieren zu lassen und in Ruhe neue Konzepte zu durchdenken. Beides hat seinen Platz – denn nachhaltige Schulentwicklung lebt von Reflexion ebenso wie von Innovation.

Mit frischer Motivation und neuen Impulsen startet eEducation Austria nach der Sommerpause in das kommende Schuljahr – und das gleich mit einem besonderen Highlight: dem Praxisforum ‚Medienbildung und digitale Schule‘. Das Programm steht inzwischen fest und bietet eine Vielzahl spannender Beiträge zu Medienbildung, Informatikunterricht und Künstlicher Intelligenz sowie hochkarätige Keynotes, die aktuelle Entwicklungen aufgreifen und in die Zukunft der digitalen Bildung blicken.

Das Praxisforum lädt daneben dazu ein, Best-Practice-Beispiele kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Impulse für den Unterricht zu entwickeln. Das gesamte Programm findet ihr unter eeducation.at.

Zum Schuljahresende möchten wir zudem auf die Einreichung von Aktivitäten hinweisen: Mit Ende Juli erfolgt der Punktereset im Rahmen der Expert-Status-Ermittlung. Jetzt ist daher ein besonders guter Zeitpunkt, bisherige Initiativen sichtbar zu machen und einzureichen. Auch der Erwerb des Expert+ Status ist aktuell gut möglich – insbesondere durch die Einreichung eines Digitalisierungskonzepts. Da die Bildungsdirektionen verstärkt auf diese digitale Schulentwicklung achten, bietet sich die Chance, diese gezielt voranzutreiben und nachhaltig zu verankern.

Bis dahin wünschen wir erholsame, inspirierende und vielleicht auch bewusst „abgeschaltete“ Sommertage. Nutzen wir die Zeit, um Kraft zu sammeln und mit neuer Energie in das nächste Schuljahr zu starten.

Euer eEducation‑Team

 
 
 

Digitale Aktivitäten dokumentieren und den Weg zum Expert+ Status stärken

Ein weiteres Schuljahr geht zu Ende – und damit auch die Dokumentationmöglichkeit der digitalen Aktivitäten für dieses Schuljahr. Nutzen Sie die Gelegenheit, auf die im Schuljahr gesetzten Maßnahmen zurückzublicken und sichtbar zu machen, wie digitale Medien an Ihrer Schule im Unterricht, in der Schulentwicklung und im pädagogischen Alltag eingesetzt wurden.

Die Einreichung der Aktivitäten dient nicht nur der Dokumentation, sondern auch der Reflexion: Welche digitalen Maßnahmen wurden umgesetzt? Welche Erfahrungen konnten gesammelt werden? Welche Entwicklungen haben sich daraus für Unterricht und Schule ergeben? Diese regelmäßige Auseinandersetzung ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der digitalen Bildung am Schulstandort.

Gleichzeitig sind die dokumentierten Aktivitäten ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zum Expert bzw. Expert+ Status. Schulen, die ihre digitalen Maßnahmen kontinuierlich erfassen, machen ihre Leistungen im Bereich der digitalen Transformation nach außen sichtbar und sichern die Beibehaltung bereits erreichter Statusstufen.

Besonders wertvoll ist die Einreichung in Kombination mit einem Digitalisierungskonzept. Wird ein solches Konzept mit eingereicht, entsteht damit bereits eine solide Grundlage für die Darstellung der digitalen Schulentwicklung gegenüber der Bildungsdirektion. Auch der Expert+ Status kann auf dieser Basis noch erworben werden.

Wir laden daher alle Schulen herzlich ein, die Aktivitäten des aktuellen Schuljahres im Loginbereich von eEducation.at zu dokumentieren und damit die eigene digitale Entwicklung sichtbar zu machen.

Einreichungen sind bis 17. Juli möglich.


 
 
 

Letzte Chance: Unterrichtsprojekte für den Media Literacy Award 2026 einreichen

Noch bis 10. Juli 2026 können Lehrpersonen aller Schularten und Schulstufen ihre medienpädagogischen Unterrichtsprojekte für den Media Literacy Award 2026 einreichen. Damit bietet sich nun die letzte Möglichkeit, kreative, kritische und praxisnahe Medienbildungsprojekte vor den Vorhang zu holen.

Der MLA zeichnet Projekte aus, in denen Schüler Medien nicht nur nutzen, sondern auch verstehen, reflektieren und selbst gestalten. Eingereicht werden können Projekte einzelner Klassen ebenso wie klassen- oder jahrgangsübergreifende Vorhaben. Besonders Schulen, die an der Geräteinitiative teilnehmen, sind eingeladen, ihre Unterrichtserfahrungen sichtbar zu machen. Auch Schüler können Projekte aus dem Unterricht nominieren.

Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Hauptpreis in Form eines Workshops im Wert von 2.000 Euro, weitere Auszeichnungen und einen Spezialpreis „Digitales Lernen“. Die Preisverleihung findet am 22. Oktober 2026 im Rahmen des eEducation Praxisforums an der PH Salzburg statt.

Nutzen Sie die verbleibenden Tage und reichen Sie Ihr Projekt ein: Zeigen wir gemeinsam, wie vielfältig, wirksam und zukunftsorientiert Medienbildung an Österreichs Schulen bereits gelebt wird.


 
 
 

eEducation Praxisforum Medienbildung und digitale Schule 2026

Von 21. bis 23. Oktober 2026 lädt das eEducation Praxisforum Medienbildung und digitale Schule an die PH Salzburg Stefan Zweig ein. Die Tagung versteht sich als lebendiger Treffpunkt für alle, die digitale Bildung, Medienbildung und informatische Bildung nicht nur diskutieren, sondern in Unterricht, Lehrer und Schulentwicklung konkret gestalten.

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Impulse, erprobte Unterrichtsideen, fachdidaktische Zugänge und innovative Konzepte rund um eDidaktik, Medienpädagogik, Technologieentwicklung, Coding & Making, digitale Grundbildung, e-Learning und Schulentwicklung. Keynotes, kompakte Impulsformate, kurze inspirierende Beiträge sowie vertiefende Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten, neue Ideen kennenzulernen, auszuprobieren und für die eigene Praxis weiterzuentwickeln.

Besonders wichtig ist dabei der Vernetzungscharakter des Praxisforums: Die eEducation-Community lebt vom Austausch zwischen Schulen, Pädagogischen Hochschulen, Bildungsdirektionen, Partnerorganisationen und engagierten Lehrpersonen. Zwischen den Programmpunkten, in Diskussionen und in informellen Gesprächen entstehen wertvolle Kontakte, neue Kooperationsideen und gemeinsame Perspektiven für die Weiterentwicklung digitaler Bildung in Österreich.

Diese einmal pro Jahr stattfindende Tagung bietet eine besonders wichtige Gelegenheit, sich innerhalb der eEducation-Community persönlich zu begegnen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam weiterzudenken. Der Termin unmittelbar vor den Herbstferien ist zudem gut gelegen, um Impulse für das laufende Schuljahr mitzunehmen und neue Vorhaben rechtzeitig in die Schul- und Unterrichtsentwicklung einfließen zu lassen.

Ein weiterer Höhepunkt des Praxisforums ist die Verleihung der Media Literacy Awards 2026 sowie die Vergabe der Expert+-Tafeln an neue Expert+-Schulen. Damit werden herausragende Projekte und Schulentwicklungsleistungen sichtbar gemacht, die zeigen, wie Medienbildung und digitale Transformation pädagogisch wirksam umgesetzt werden können.

Das eEducation Praxisforum 2026 verbindet fachliche Impulse, konkrete Praxisbeispiele und persönlichen Austausch zu einem Programm, das informiert, aktiviert und vernetzt. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und auf eine starke eEducation-Community in Salzburg.


 
 
 

Darf’s ein bisschen Mathe sein?

Aufgrund der positiven Resonanz auf den bereits im Frühjahr veröffentlichten Fragenkatalog Mathematik “Interaktive Übungen zum Bruchrechnen” gibt es nun – kurz vor Ferienbeginn - mehr davon in der eduthek. Insgesamt 15 Kurse, die man unter dem Suchbegriff “Fragenkatalog Mathematik” findet, bieten Übungen zu klassischen Mathematikthemen der Unterstufe wie Maßeinheiten, Terme, Dezimalzahlen oder den Satz des Pythagoras.

Bei den Aufgaben handelt es sich um sogenannte STACK-Aufgaben, die dynamisch generiert werden. D.h. dass bei jedem Versuch andere Zahlen verwendet werden. So erhalten zwei Lernende, die nebeneinander dieselben Aufgaben lösen, unterschiedliche Angaben mit anderen Zahlen. Ideal zum Üben in den Ferien oder für alle, die sich auf eine Prüfung im Herbst vorbereiten.

Die Kurse in der eduthek können entweder direkt dort genutzt werden, indem Lehrpersonen sich über das BIP einloggen, dadurch als Lehrperson erkannt werden und im Kurs eine Gruppe für Ihre Klasse anlegen können. Schüler:innen erhalten dann über einen QR-Code Zugang zum Kurs.
 
Für alle, die die Aufgaben gerne in die eigene Lernumgebung integrieren möchten, kann der Kurs andererseits auch exportiert werden. So können die Aufgaben auch noch bei Bedarf selbst angepasst, ein- und ausgeblendet werden.

Die Fragen stammen aus dem Ressourcenpool Mathematik, die von der Arbeitsgruppe Mathematik ausgearbeitet wurde (Hinweise zu den Autor:innen finden sich bei den Aufgaben selbst). Die 15 Kurse zum Fragenkatalog Mathematik wurden von Manuel Reisinger und Elisabeth Leimhofer zusammengestellt. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns für die langjährige Mitarbeit und Expertise von Manuel Reisinger in der eduthek bedanken, die uns im nächsten Schuljahr fehlen wird.


 
 
 

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