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Willkommen beim 42. eEducation-Newsletter!

Liebe eEducation-Community!

Die 42 ist in Douglas Adams’ Universum nicht einfach eine Zahl, sondern eine Einladung, das Wesentliche zu suchen: Wir finden immer neue Antworten auf die Digitalisierung und Mediatisierung unseres Lebens. Aber stellen wir überhaupt die richtigen Fragen? Nach dieser Maxime soll post-digitale Bildung (Robin Schmidt, 2020) unsere Kinder und Jugendlichen nicht befähigen, die richtigen Antworten zu geben - sie soll befähigen, die richtigen Fragen zu stellen.

Genau deshalb rücken wir die Vernetzung der zentralen Akteur:innen noch stärker in den Fokus: zwischen Bildungsdirektionen der Bundesländer, Pädagogischen Hochschulen, eEducation-Bundeslandkoordinator:innen (BLKs), Schulqualitätsmanager:innen (SQM) und Schulleitungen. Dieses Zusammenspiel ist kein „Nice-to-have“, sondern die Voraussetzung dafür, dass alle beteiligten Instanzen auf einer gemeinsamen Basis agieren und unsere Programme ineinandergreifen. Diese Rollenlogik ist notwendig, um unseren Zielen gerecht zu werden – um Schulen dabei zu unterstützen, digitale Schulentwicklung strategisch, evidenzbasiert und anschlussfähig an bestehende Qualitätsprozesse zu gestalten. Vernetzungsgespräche mit den Bildungsdirektionen laufen derzeit, damit ab Herbst alle Zahnräder ineinandergreifen: die regionale Verantwortung, die bundesweite Orientierung und die schulische Umsetzungskraft.

Wenn die 42 uns daran erinnert, nach dem Kern zu fragen, dann gehört dazu auch die Frage, wie wir gute Praxis sichtbar machen – und zwar so, dass andere davon lernen können. Genau an diesem Punkt setzt der Media Literacy Award (MLA) 2026 an. Der MLA holt Unterrichtsprojekte vor den Vorhang und zeigt, was Schulen tagtäglich leisten: Schüler:innen werden dabei unterstützt, Medien zu verstehen, Medien zu gestalten und Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten zu übernehmen – kreativ, kritisch und praxisnah. Eingereicht werden können Projekte aus allen Unterrichtsfächern, Schulstufen und Schularten, ausdrücklich auch klassen-, jahrgangs- oder fachübergreifend; sogar Schüler:innen selbst können Projekte aus dem eigenen Unterricht nominieren.

Warum ist das Wettbewerbsprinzip hier so wichtig – gerade in einer Phase der Weiterentwicklung? Weil ein Award nicht bloß „prämiert“, sondern Orientierung stiftet: Gute Projekte werden nachvollziehbar dokumentiert, anhand klarer Kriterien sichtbar gemacht und durch eine unabhängige Jury beurteilt. Die Einreichkriterien betonen dabei ausdrücklich mehr als das Erlernen technischer Handhabung. Genau das schafft einen Good-Practice Pool für die Community: Wenn wir sehen, wie Kolleg:innen Medienbildung umsetzen und wie digitale Technologien neue didaktische Möglichkeiten eröffnen, dann wird aus Einzelpraxis gemeinsames Wissen.

Wofür steht die Zahl 42 nun im eEducation Kontext? Vielleicht für einen praktikablen Merksatz: technische Bildung, die in einer digitalen Kultur auf das Lösen von Problemen vorbereitet, ist nur die halbe Miete. Vernetzung stellt Qualität sicher und Qualität will sichtbar gemacht werden. Wenn Bildungsdirektionen, PHs, BLKs, SQM und Schulleitungen gemeinsam an einem Rahmen arbeiten, und wenn hervorragende Medienbildungsprojekte über den MLA sichtbar werden, entsteht genau das, was Schule im digitalen Wandel braucht: gemeinsame Richtung, geteilte Praxis und echte Lernchancen über Standorte hinweg.

„The Answer to the ultimate Question of life, the universe and everything.“
 

Euer eEducation‑Team

 
 
 

Media Literacy Award 2026: Jetzt Unterrichtsprojekte einreichen!

Einreichen können Lehrpersonen aller Schularten und Schulstufen – willkommen sind Projekte einzelner Klassen genauso wie klassen- oder jahrgangsübergreifende Vorhaben. Besonders Schulen, die an der Geräteinitiative teilnehmen, sind ausdrücklich eingeladen mitzumachen; auch Schüler:innen können Projekte aus ihrem Unterricht nominieren.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Einreichzeitraum (Fristverlängerung): bis 10. Juli 2026
  • Preise: 1 Hauptpreis (2.000 € Workshop), 2 Auszeichnungen (je 1.000 € Workshop), 1 Spezialpreis „Digitales Lernen“ (1.000 € Workshop) sowie 4 Anerkennungen inkl. Radioworkshop in der Schule
  • Preisverleihung: 22. Oktober 2026 im Rahmen des eEducation Praxisforums an der PH Salzburg

Wenn Ihr Projekt zeigt, wie Schüler:innen Medien reflektiert nutzen, ihre Wirkung verstehen und eigene Beiträge gestalten, dann ist es beim MLA richtig.

MLA Reel von @schule.stabil:
TikTok
Instagram


 
 
 

Mit @schule.stabil Social-Media-Journalismus in den Unterricht bringen

Schüler:innen zu Creator:innen machen – ein Angebot für Ihren Unterricht

Wie würden Sie es finden, wenn Ihre Schüler:innen nicht nur passiv Social Media konsumieren, sondern selbst journalistische Inhalte produzieren und diese auf professionellen Kanälen veröffentlicht werden?

Genau das ermöglicht @schule.stabil, ein Bildungsprojekt des Wiener Digitalverlags Hashtag Media: Auf TikTok und Instagram sprechen Jugendliche über Themen, die sie wirklich bewegen – Schulalltag, mentale Gesundheit, Leistungsdruck, Schulregeln. Begleitet von professionellen Journalist:innen und Medienpädagog:innen entstehen dabei authentische Beiträge, die auf den @schule.stabil-Kanälen erscheinen.

Für Lehrpersonen gibt es zwei konkrete Möglichkeiten:

  1. Workshop oder Projekttag an Ihrer Schule 

    Schüler:innen ab 14 Jahren lernen Schritt für Schritt, wie Social-Media-Journalismus funktioniert: von der Story-Idee bis zum fertigen Video. Die fertigen Beiträge werden auf @schule.stabil veröffentlicht und können mit offiziellen Schulaccounts mitgepostet werden. Wenn Sie Interesse an einem Projekttag haben, melden Sie sich einfach direkt beim Team: schule.stabil@hashtag.jetzt

  2. @schule.stabil im Unterricht empfehlen 

    Die Kanäle liefern regelmäßig relevante Inhalte für Jugendliche und bieten gleichzeitig eine niederschwellige Möglichkeit zur aktiven Beteiligung: Jede:r Schüler:in ab 14 Jahren kann eigenständig Videos einreichen und Teil der freien Redaktion werden, auch ohne feste Schulkooperation.

@schule.stabil wird durch die Medieninnovationsförderung der Wirtschaftsagentur Wien gefördert und steht Schulen aller Schularten offen.

Kooperationsanfragen: schule.stabil@hashtag.jetzt | +43 676 301 589 8

Social Media Kanäle: @schule.stabil
Instagram https://www.instagram.com/schule.stabil/ 
TikTok https://www.tiktok.com/@schule.stabil 


 
 
 

eduthek Lerneinheiten für die kritische Mediennutzung in der digitalen Welt

Ist die Maschine mein Freund? Und wie können wir in der Schule digital arbeiten, aber fair zu Natur und Umwelt bleiben? Diese und andere Fragen hat sich das Redaktionsteam der eduthek gestellt und weitere Materialien aufbauend auf den Zehn Regeln der digitalen Welt (Spiekermann et.al (2025): “The Power of Ten”) entwickelt. Diesmal richten sich die Lernressourcen an die Sekundarstufe I. Schon im März wurden einige Ressourcen mit diesem Fokus für die Sek II veröffentlicht.  

Als Highlight der Serie steht der Übersichtskurs “Zehn Regeln für die digitale Welt” im Mittelpunkt einer attraktiven Kurssammlung. In diesem werden die Schüler:innen mit interaktiven Übungen zur Reflexion des eigenen Verhaltens in der digitalen Welt in verschiedenen Kontexten angeregt – ein guter Einstieg in das Themenfeld.  
 
Autorinnen und Autoren der Ressourcen sind Juliane Braunstein, Martin Erian, Elisabeth Leimhofer, Sandra Paulhart-Hebenstreit sowie Studierende der Universität Klagenfurt. 

 
 
 

digiClass-Projekt startet!

Im Rahmen des europäischen Erasmus+ Projekts digiClass wird aktuell daran gearbeitet, die Vermittlung und Bewertung digitaler Kompetenzen an Schulen europaweit weiterzuentwickeln.

Ziel ist es, ein gemeinsames Modell zur Erhebung digitaler Kompetenzen von Schüler:innen zu schaffen und damit die digitale Bildung nachhaltig zu stärken.

Schulen, die Interesse an einer Teilnahme an der Pilotierung im Rahmen des Projekts über eEducation haben, können dieses über “Interesse an der Pilotierung digiClass”, bekanntgeben.


 
 
 
 

DigiSET: Lehrkräfte gestalten Bildungsangebot zur nachhaltigen digitalen Bildung mit

Das EU-Projekt DigiSET entwickelt gemeinsam mit Partnern aus acht Ländern praxisnahe Trainings für einen nachhaltigen digitalen Unterricht, koordiniert von der Universität für Weiterbildung Krems und der Mitwirkung TU Graz. Damit die das DigiSET-Material und Training den Bedarf trifft, ist die Perspektive aller (angehenden) Lehrkräfte essenziell.

Nehmen Sie jetzt an der internationalen Bedarfsanalyse teil und teilen Sie uns Ihre Perspektive zu digitalem Unterricht, KI-Einsatz, Nachhaltigkeit und Offene Bildungsressourcen (OE) mit. Die Umfrage dauert 15–20 Minuten. Vielen Dank!


 
 
 

RoboCupJunior Europameisterschaft 2026 in Wien

Die RoboCupJunior Europameisterschaften 2026 finden erstmals in Österreich statt. Der Wettbewerb findet vom 4. bis 6. Juni 2026 in der Marx-Halle in Wien statt. Während der Bewerbe messen sich die besten Schul-Teams aus ganz Europa mit ihren selbst entwickelten Robotern in Disziplinen wie Fußball, Search & Rescue oder Mensch-Maschine-Interaktion. Die Veranstaltung findet parallel zur weltweit größten Robotik-Konferenz, der International Conference on Robotics and Automation (ICRA), statt und ermöglicht einen intensiven Austausch des Robotik-Nachwuchses mit den führenden RobotikforscherInnen weltweit. Für Besucher:innen besteht täglich ab 9:00 die Möglichkeit, den jungen Talenten bei der Arbeit über die Schulter zuzusehen. Der Eintritt ist frei.

Für Lehrkräfte aus Österreich ist es eine einmalige Gelegenheit, diese einzigartige Bildungsinitiative und die begleitenden Aktivitäten in Österreich kennenzulernen und tiefer in das fantastische Feld der Robotik und KI einzutauchen.

Infos zu den RoboCupJunior European Championship:  https://www.technikum-wien.at/rcjec2026/

Infos zu RoboCupJunior Austria:


 
 
 

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