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Willkommen beim 15. eEducation-Newsletter!

Liebe eEducation-Community!

"Wie erwartet ist uns Corona erhalten geblieben." So begannen wir unseren letzten Newsletter und dem ist leider nichts Neues hinzuzufügen, außer, dass uns mittlerweile die digitalen Wege zu unseren Schülerinnen und Schülern besser vertraut sind. 

Bis 29.Jänner 2021 (Link) können die Schulen der Sekundarstufe 1 noch beraten welche digitalen Endgeräte sie für ihre Schülerinnen und Schüler bestellen wollen, bzw. welche Geräte für die Umsetzung ihres digitalen Konzepts am Standort am besten geeignet sind. Zu Fragen des Managements der mobilen Geräte und den bisherigen Erfahrungen wollen wir den Austausch in drei Communities unterstützen. Dazu ein Beitrag von Josef Grabner.

Was die Anzahl der Schulstandorte betrifft, entfällt der größte Anteil an die Volksschulen, was sich leider nicht immer an den Beiträgen im Newsletter entsprechend zeigt. Diesmal haben uns mehrere Zusendungen erreicht, die wir hier gerne veröffentlichen.

Zu unserer ersten Online-Tagung haben wir viele positive Rückmeldungen bekommen und auch etliche "Nachlesen" zu einzelnen Beiträgen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Gleichzeitig gehen die Vorbereitungen weiter für die kommende "Frühjahrstagung" vom 23. und 24. März, die eEducation Praxistage 2021, die ebenfalls noch online durchzuführen sein werden. Dafür werben wir um Beiträge, wie auch die EDU|Days 2021 für ihre Online-Tagung im April.

Was unsere weitere Arbeit betrifft: wir bereiten unsere Plattform gerade darauf vor, Schulen bei der Planung eines Digitalisierungs-Konzepts weiter zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem OeAD unterstützen wir Schulen bei Agenden zum 8-Punkte-Plan, bearbeiten zahlreiche SCHILF-Anträge und optimieren die Workflows der eTapas-Einreichungen und dem weiteren Aufbau der Referent*innen-Datenbank. Wir blicken auf ein sehr arbeitsames Jahr zurück und wollen unsere Energie dafür auch im kommenden Jahr einsetzen.

Wir bedanken uns aber auch für die zahlreichen Rückmeldungen zu Verbesserungen und dem nach wie vor starken Interesse, für unsere Schüler*innen eine zeitgemäße digital-unterstützte Pädagogik umzusetzen. In diesem Sinne wünschen wir frohe Festtage und viel Tatkraft für das kommende Jahr.

Das eEducation-Team!

CALL eEducation Praxistage 2021

Liebe eEducation Community,

das National Competence Center eEducation Austria möchte Sie zu den eEducation Praxistage und zur AINAC 2020 herzlich einladen.

Vom 22. bis 23. März 2021 finden die österreichweiten eEducation Praxistage für Pädagog*innen aller Schularten statt. Überschneidend findet bis 24. März 2021 die AINAC (Austrian International Networking Academy Conference) statt, zu der die IT-Manager*innen und -Systembetreuer*innen eingeladen sind. 

Die Praxistage finden online statt, mit der Zielsetzung der Vermittlung praktischer Unterrichtsarbeit mit Hilfe digitaler Medien im Schulalltag.

Wir bieten folgende Formate an:

  • Fachbeiträge á 25 Minuten
  • Workshops mit jeweils 25 Minuten Inputphase und 25 Minuten Praxis/Erprobung/Austausch

Das Programm der Praxistage startet mit der PreConference für die rund 70 Bundeslandkoordinator*innen, die die österreichweite Vernetzung im Bereich eEducation koordinieren, und geht in praxisbezogene Fachbeiträge und Workshops für alle Teilnehmer*innen über.
Zeitgleich erfolgt die Eröffnung der AINAC (Austrian International Networking Academy Conference), zu der die IT-Kustod*innen und -Systembetreuer*innen eingeladen sind. Die gemeinsamen Veranstaltungstage ermöglichen die Fortbildung dieser Zielgruppe in Bezug auf die Wahrnehmung von pädagogischen Aufgaben, insbesondere die Umsetzung einer zeitgemäßen Medienpädagogik.

Der Call für Best-Practice-Beispiele der Community ist bis 19. Februar 2021 offen: Link https://community.eeducation.at/mod/confman/index.php?embedded=1&event=11

Im Zentrum stehen der Einsatz digitalen Medien im Unterricht, Umsetzung einer zeitgemäßen Medienpädagogik, Vorstellung und Diskussion von entwickelten eLearning Unterrichtsszenarien für Mobile Learning, Online-Kommunikation, eDidaktik, Coding und Making, Digitale Grundbildung, sowie Initiativen der Moodle-Community.
Weiters liegt der Austausch zur Schulentwicklung im Sinne des 8-Punkte-Plans im Fokus mit dem Ziel der Professionalisierung der Lehrkräfte und der Vertiefung der digitalen Fachdidaktik am Schulstandort, sowie die horizontale und vertikale Vernetzung innerhalb der Community.

Die Beiträge sollten die praxisbezogene Perspektive digitaler Bildung einbeziehen. Das Organisationsteam freut sich auf interessante Best-Practice-Beiträge von Lehrerinnen und Lehrern und Partnern aus unserer Community.

Das eEducation-Team
Kompetenzzentrum eEducation, an der PH OÖ

Digitale Endgeräte - Mobile Device Management inklusive

Das Kalenderjahr 2021 wird uns hoffentlich ein gutes Ende der Covid 19 Pandemie weltweit bescheren. An den Schulstandorten der Sekundarstufe 1 stehen aber auch maßgebliche Entscheidungen für die digitale Schulentwicklung an.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung lädt alle Schulen der Sekundarstufe 1 zur Teilnahme am “8-Punkte-Plan”, Schwerpunkt Geräteinitiative, ein.

Der OeAD (Österreichische Austauschdienst) unterstützt als Agentur des BMBWF die Initiative der österreichischen Bundesregierung „Digitales Lernen“. Diese Initiative ist Teil des 8-Punkte-Plans für den digitalen Unterricht und hat es sich zum Ziel gesetzt, ab dem Schuljahr 2021/22 die 5. und einmalig auch die 6. Schulstufen mit digitalen Endgeräten auszustatten.

Das Votum für eine Teilnahme bedingt am Schulstandort, sich auch für eine Plattform, einen Gerätetyp und das zugehörige Mobile Device Management (MDM) zu entscheiden.

Der Einsatz eines MDMs zur Geräteverwaltung am Schulstandort ist vom BMBWF auch aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit verbindlich vorgesehen.

Die Beschlussfassungen, die am jeweiligen Schulstandort dazu getroffen werden müssen, sind demzufolge vielfältig. Die Schulleitung wird in Kooperation mit der Steuergruppe abwägen, welche Auswahl langfristig als erfolgreich für einen digital gewinnbringenden Unterricht getroffen werden muss.

Denn eines ist definitiv klar, im Mittelpunkt des zu treffenden Votums steht das Lernen und welchen Mehrwert der Einsatz digitaler Endgeräte hier leisten kann.

Bei den Abwägungen am Schulstandort muss die Pädagogik der primäre Wegweiser sein. Digital bereicherter Unterricht, der einen Zugewinn liefert, ist das erklärte Ziel und letztendlich mit allen angebotenen Systemen auch umsetzbar. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind unter anderem die Gegebenheiten am Schulstandort, wie Erfahrungen und Expertise im Kollegium und die damit verbundene Akzeptanz für die gemeinsame Wahl von Soft- und Hardware von hoher Bedeutung.

Um die Entscheidungsfindung bestmöglich zu begleiten, bietet der OeAD Webinare zur Betriebssystementscheidung sowie zum Mobile Device Management an.

Die angebotenen Termine inklusive Anmeldemöglichkeit finden Sie hier: https://digitaleslernen.oead.at/de/news/artikel/2020/12/neue-webinare-zum-mobile-device-management-und-zur-betriebssystem-entscheidung/

Zusätzliche Unterstützung bieten die Seiten der OeAD unter der Rubrik “Best Practice”: https://digitaleslernen.oead.at/de/best-practice/

Hier angeführt finden sich Angebote verschiedener Bildungseinrichtungen und Pädagogischer Hochschulen, eEducation, Best Practice Schulen sowie Informationen zu den Betriebssystemen ChromeOS und Android, iOS und Windows.

Das NCoC eEducation Austria unterstützt mit drei Moodlekursen zu den verschiedenen Plattformen Apple, Google und Microsoft. Diese Kurse sind frei zugänglich, eingeloggt mit dem eEducation-Account eröffnen diese aber auch die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der gleichen Betriebssystemwelt im Forum austauschen zu können.
 

8-Punkte-Plan Serviceportal Apple (Walter Steinkogler)

https://community.eeducation.at/course/view.php?id=920

8-Punkte-Plan Serviceportal Google (Josef Grabner)

https://community.eeducation.at/course/view.php?id=921

8-Punkte-Plan Serviceportal Microsoft (Gerald Landl)

https://community.eeducation.at/course/view.php?id=922



Die Frist zur Entscheidungsfindung der Schulen für ein Betriebssystem und damit verbunden einen Gerätetyp wurde bis zum 29. Jänner 2021 verlängert, auch um die Vielzahl an angebotenen Informationen sichten und nutzen zu können.

Verbringen Sie nach den herausfordernden Wochen seit Schulbeginn eine erholsame Weihnachtszeit und bleiben Sie gesund.

WERTvolle Wimmelgeschichten

Explizite Wertebildung zielt darauf ab, mit Kindern über Werte, Normen und Regeln ins Gespräch zu kommen. Genau dazu laden 4 DialogBilder ein, die im Projekt „WERTvolle Wimmelgeschichten“ im Rahmen des Förderprogramms "Erstellung von digitalen Lehr- und Lernmitteln mit Citizen Science-Methoden der Innovationsstiftung für Bildung" von der Education Group entwickelt und erstellt wurden.

Digital & mehrsprachig
Die WERTvollen Wimmelgeschichten wurden digital nach dem Ansatz „Dialogisches Lesen“ umgesetzt. Alle Detailszenen aus dem Bild können direkt angewählt und exemplarische Fragestellungen dazu erkundet werden. Sowohl Text sowie Audio zur Detailszene stehen in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Rumänisch, Albanisch, Türkisch, Arabisch) zur Verfügung. Die Sprache kann per Mausklick einfach gewählt und die Impulsfragen angehört werden.

Erstes Bild „Im Winter“ online
Passend zum Winterbeginn möchten wir auf das erste Bild hinweisen...
In der winterlichen Landschaft, aber auch im Haus gibt es viel WERTvolles zu entdecken. Künstlerin Conny Wolf hat Themen wie Nähe, Angst, Hilfe, Brauchtum, Medien u.v.m gekonnt ins Bild gebracht. Zahlreiche Fragen laden zum Nachdenken, Plaudern und Diskutieren ein.

Das gesamte Angebot steht FREI auf www.schule.at (https://themen.schule.at/index.php?id=486) zur Verfügung.

Mit Seesaw in die virtuelle Volksschulklasse

Seesaw ist eine empfehlenswerte und kindgerechte Lernplattform zur Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, Lernenden untereinander und mit den Eltern.

Jede virtuelle Seesaw-Klasse ist ein geschlossenes Netzwerk, in dem Schülerinnen und Schüler kontinuierlich mittels Nachrichten, Aktivitäten und Journal-Beiträgen Lerninhalte erarbeiten, erklären und reflektieren und dabei ihre Lernprozesse dokumentieren. 

So entsteht für jedes Kind schrittweise ein digitales Portfolio aus Texten, Fotos, Zeichnungen, Videos und Audioaufnahmen, das von den Lehrenden, partiell auch von anderen Kindern in der Klasse und von den jeweiligen Eltern betrachtet und kommentiert werden kann.

Durch die ikonische Darstellung aller Funktionen und Werkzeuge mit klaren Symbolen bereitet die englischsprachige Benutzeroberfläche auch jüngeren Kindern keine Schwierigkeiten. Die in Seesaw verfügbaren Werkzeuge wie Kamera, Mikrofon und Stifte fördern kreatives Arbeiten und ermöglichen die Gestaltung multimedialer Produkte. Zum Beispiel können Erklärvideos, sowohl von Lehrpersonen, als auch von Schülerinnen und Schülern leicht und einfach aufgenommen und miteinander geteilt werden.

Seesaw hat sich nicht nur in Distance Learning Phasen sehr gut bewährt, sondern bereichert durch die vielfältigen und stark motivierenden Einsatzmöglichkeiten auch den täglichen Präsenzunterricht. 

Lehrpersonen können in Seesaw eigene Aktivitäten/Aufgabenstellungen gestalten, aber auch auf eine große Bibliothek von Aktivitäten aus der Seesaw Community zugreifen.

In der Basisversion ist Seesaw für Lehrer*innen und Schüler*innen kostenlos und kann sowohl im Web über einen Browser als auch über Apps für iOS und Android verwendet werden. Die Pro Version bietet zusätzliche Features wie z.B. die erweiterte Kommunikation mit den Eltern und die Möglichkeit zur Verknüpfung von Aktivitäten mit definierbaren Kompetenzrastern.

Seesaw befolgt die wichtigen Gesetze zum Datenschutz (die US-amerikanischen Datenschutzgesetze FERPA und COPPA sowie die GDPR der EU), daher ist die Nutzung von Seesaw im Klassenraum sicher. (Nähere Informationen zum Datenschutz finden sich unter web.seesaw.me/privacy-de)

Link zur Webseite: https://web.seesaw.me

Playmit-AWARD 2020/2021

Aus dem bmbwf erreicht unser folgende Einladung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Playmit-AWARD 2020/2021 ist dotiert mit 9.550 €.

Schulen und Bildungseinrichtungen, deren Schüler*innen die meisten Playmit-Urkunden

fertigstellen, werden ausgezeichnet und mit Sach- oder Geldpreisen belohnt.

Zusätzlich gibt es auch einen eigenen Digital-Award.

Link zum Playmit-Award: https://www.playmit.com/award

Zum Playmit-Award (9.550 €)

Kontakt: office@playmit.com

Weiters gibt es auf Playmit:

Rückblick auf die eEducation Fachtagung 2020 aus Primarstufensicht

Die Wortwolke spricht für sich: Ein tolles vielfältiges Angebot mit viel Bewährtem, Bekanntem, Innovativem und Neuem.

Die Fachtagung wurde online abgehalten, trotz wunderbarer Organisation fehlte natürlich der persönliche Austausch und die Geselligkeit. Viele bekannte Gesichter aber auch ein paar neue haben den Beiträgen gelauscht und sich im Chat ausgetauscht.  Die Vielfalt der Inputs und Angebote war sehr bereichernd und auch die Diskussion kam im virtuellen Rahmen nicht zu kurz.  

Mit der Nachlese haben wir die Möglichkeit uns noch lange an diese Online-Tagung zu erinnern. https://eeducation.at/news-termine/detail/eeducation-fachtagung-2020-online-1 - dort findet man auch einen Link zu den Videoaufzeichnungen der Tagung. Eine spannende Sache.

Wir freuen uns schon auf die nächste eEducation Fachtagung, bei der wir alle wieder live teilnehmen dürfen.

Nachlese eEducation Fachtagung - Der Weg zur Expert+ Schule der HAKHAS Krems

Die Entwicklung zur Expert+ Schule erfolgte schrittweise innerhalb von 3 Jahren mit dem Ziel Office 365 in allen Klassen einzusetzen. Das Konzept beruhte auf der Freiwilligkeit der Lehrpersonen, bei denen immer mehr Interesse am Einsatz digitaler Devices und Lehrmethoden geweckt wurde.

Ein kontinuierliches Schulungsangebot trug genauso zum Erfolg bei, wie die Begleitung durch schulbezogene Seminare. Am meisten bewährte sich jedoch das Prinzip „Learning by Doing“.
Derzeit wird in der HAKHAS Krems die Klassenorganisation über Teams abgewickelt. OneNote wird für Notizen und Unterrichtsinhalte genutzt.

Über Teams werden Klassen organisiert, sowie die Kommunikation der Lehrpersonen und Lernenden untereinander. Auch zur Betreuung von Diplomarbeiten wird Teams eingesetzt.

Generell wurde an der HAKHAS Krems beobachtet, dass in Tablet-Klassen (teilweise mit Stifteingabe) die Digitale Grundbildung viel weiter fortgeschritten ist, als in vergleichbaren Altersstufen.

Der Einsatz unterschiedlicher digitaler Devices hat sich sehr bewährt. Einerseits im Sinne der digitalen Grundbildung andererseits durch die vielfältige Darstellung von Unterrichtsinhalten. Die Übersichtlichkeit für Lehrende und Lernende ist durch die zentrale Anlaufstelle Teams sehr positiv zu bewerten. Dennoch zeigte Frau Mag. Zauner auch die Stolpersteine des Einsatzes digitaler Devices auf.  Es muss ein Ausgleich zur Nutzung digitaler Devices gegeben sein, da Lernende bis zu acht Stunden mit und an dem Gerät arbeiten. Das Gleichgewicht zwischen analogem und digitalem Lernen sollte in der Wahl der Methode bedacht werden.

Lehrpersonen sollten und müssen sich mit der Thematik beschäftigen, um Tools und Devices im Unterricht sowie zu eigenen Zwecken zu nutzen. Dies verlangt viel Eigeninitiative, sowie kontinuierliche Weiterbildung. Deshalb investiert die HAKHAS Krems innerhalb ihrer Schulentwicklung eine Stunde pro Woche in die Weiterbildung ihres Lehrpersonals. Anfänger*innen sowie Fortgeschrittene sollen aufbauend auf ihrem Vorwissen auf die Ansprüche der HAKHAS Krems vorbereitet werden. Für Schulungsmöglichkeit, Lehrpersonen und Lernende betreffend, soll in weiterer Folge die Plattform Stream aufgebaut werden.

Beitrag von Mag. Yvonne Zauner

Nachlese eEducation Fachtagung - RoboCoop

RoboCoop ist ein gemeinsames Projekt der Slowakei und Österreich, an dem folgende Institutionen beteiligt sind:

Practical Robotics Institute Austria (PRIA), TU Wien, Bildungsdirektion Wien, Automation and Controle Institute (ACIN), Slovak University of Technology in Bratislava (STU), Slovak Center of Scientific and Technical Information (CVTI), European Office Vienna Board of Education (BD Wien)

Ziele dieses Projekts sind das Interesse, Skills bei Schüler*innen im MINT- Bereich und auch Karrieren im diesem zu fördern. RoboCoop beabsichtigt das interdisziplinäre Potential von Robotics in der Bildung zu nutzen. Dies soll erreicht werden indem Schüler*innen an der Uni an Berufsgruppen herangeführt werden. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, ein leichter Einstieg soll gewährleistet werden. Weiters bietet RoboCoop Wettbewerbe und Workshops an, die sowohl online als auch in Präsenz angenommen werden können. Auch Lehrende werden in der Umsetzung praktischer Inhalte unterstützt.

Im Fokus steht Mädchen für MINT- Thematiken und -Berufsfelder zu begeistern und langfristig Schüler*innen im Technikbereich an die Universität zu führen.

Die Schüler*innen werden an das Thema Roboter in Workshops herangeführt und dort selbst zu Forscher*innen. Sie lösen mit Hilfe von Robotern Probleme, die sie selbst bauen und designen, je nach Problemstellung. Die Angebote werden regelmäßig evaluiert und angepasst, sodass immer mehr Schülerinnen und Schüler technischen Bereichen aufgeschlossen sind. 

Beitrag von DI Georg Jäggle

Nachlese eEducation Fachtagung - Tagebuch der Informatikerin

… ist ein Teil des Projektes ADA-Algorithmen denken anders, ausgehend von der TU-Wien

Tagebuch der Informatikerin ist eine landesweite, jährlich stattfindende Workshop-Reihe für Mädchen, geleitet von Informatikerinnen. Die Tatsache, dass in Österreich die Frauenanteil im Informatikstudium bei rund 15% (unter dem europäischen Durchschnitt) liegt, hat die Projektgründer*innen motiviert, das Tagebuch der Informatikerin zu starten. Der UNESCO Bericht „Cracking the code“ zeigt deutlich, dass das Interesse von Mädchen im Alter von 15 oder 16 an technischen Themen stark abnimmt. Einerseits liegt das am Mangel an Informationen was Informatik eigentlich ist, andererseits am Mangel an weiblichen Vorbildern. Diese Mängel möchte man mit diesem Projekt ausgleichen. Durch den direkten Austausch mit Informatikerinnen sollen stereotype Vorurteile abgebaut werden. Weibliche Vorbilder stehen bei Workshops und Vorträgen ihre Frau und zeigen anhand ihrer Lebensläufe, dass man mit MINT-Kompetenzen die Welt mitgestalten und verändern kann. Weitere Infos unter https://www.ada.wien/tagebuch-der-informatikerin/

Beitrag von Mihaela Rozman, MA

Nachlese eEducation Fachtagung - ReMent-Unterricht verkehrt

Seien Sie bei der größten Lehrer*innen-Fortbildung Österreichs dabei!

ReMent ist die Abkürzung für Reverse Mentoring und bedeutet, dass der Erfahrungsaustausch umgekehrt wird. Im klassischen Mentoring in Firmen kümmert sich ein Dienstälterer, eine Dienstältere, um eine noch weniger kundige jüngere Person. Im Reverse Mentoring funktioniert das genau andersherum: Menschen mit noch weniger Berufserfahrung coachen Personen mit langjähriger Berufserfahrung auf solchen Themengebieten, die „Jung“ besser kann als „Alt“. Mit dem Ziel die digitalen Fähigkeiten im Betrieb zu erhöhen und veraltete Denk- und Arbeitsweisen zu verjüngen.

Im schulischen Kontext bedeutet das, dass die Lehrperson von der Schülerin unterrichtet wird und von ihrem Wissen profitiert. Es soll dadurch das Interesse von Mädchen im technischen Bereich gesteigert, aber auch Softskills weiterentwickelt werden.

Das Projekt wurde am Beispiel der Informatik Mittelschule Stockerau vorgestellt, welche ReMent als unverbindliche Übung anbot. Interessierte Schülerinnen meldeten sich für diese an und fanden anhand ihrer IT- Kenntnisse mit entsprechenden Lehrpersonen zusammen, die sie über ein halbes Jahr lang an ihrem Wissen teilhaben ließen. Mentorinnen und Mentees trafen sich einmal monatlich und arbeiteten an Themen, die individuell ganz unterschiedlich waren. Hauptsächlich ging es um Office 365, da dieses Tool an der Schule als Organisations- und Lernplattform genutzt wird. Begleitet wurden die Mentorinnen innerhalb der unverbindlichen Übung von zwei Lehrenden, die so auf Probleme reagieren und etwaige Wissenslücken schließen konnten. Nicht nur Mentees haben von ReMent profitiert, indem sie von ihren Mentorinnen bei einer Vielzahl unterschiedlicher Computer- und Internetaktivitäten unterstützt wurden, auch die Mentorinnen erlebten sich nach dem Projekt als technik-kompetenter. Besonders positiv wurde der Perspektivenwechsel empfunden, sowie  soziale Skills, deren  Entwicklung vor dem Projekt unterschätzt wurden. Falls Ihr Interesse geweckt wurde, nehmen Sie bitte Kontakt mit Claudia Stöckelmaier auf: claudia.stoeckelmaier@eeducation.at

EDU|Days 2021 online

Einladung zur Einreichung eines Beitrages!

Zur Tagung
EDU|days 2021, 6. bis 9. April 2021, Online

edudays.at

Die EDU|days sind eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer mit dem Ziel, Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung an den Schulen kritisch zu reflektieren und Impulse für einen zeitgemäßen Unterricht zu geben. Lehrende Österreichs und der Nachbarländer sind die Zielgruppe der Veranstaltung. Die EDU|days sind ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, der Donau-Universität Krems, des bmbwf und zahlreicher weiterer Partner.

Aufgrund der aktuellen Situation werden die EDU|days 2021 als Online-Veranstaltung geplant und finden von 6. bis 9. April 2021 jeweils nachmittags statt. Damit soll eine Teilnahme für Lehrende erleichtert werden. Sollte sich Grundlegendes ändern, würden wir die Tagung teilweise oder zur Gänze in Präsenz in Krems durchführen.

Details zur Einreichung finden Sie hier: EDUDAYS_Call2021.pdf

Unterstützungsangebote von Technologie-Dienstleistern

Informationen über zahlreiche (Schulungs-)Angebote der Technologiepartner von eEducation werden laufend übermittelt. Wir haben dafür zu Corona-Zeiten einen eigenen Bereich auf unserer Website verankert, der sich unter der Rubrik "Unterstützungsangebote" darstellt. Für die laufenden Aktivitäten von eduvidual, lms.at, Apple, Google und Microsoft gibt es eine dauerhafte Übersicht unter folgenden Links:
 

 
National Competence Center eEducation Austria
Pädagogische Hochschule OÖ
eeducation.at
 

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