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Willkommen beim 13. eEducation-Newsletter!

Liebe eEducation-Community!

Wie wir rückblickend wissen, war beim Start ins Jahr 2020 von Anfang an der Wurm drin, genauer gesagt das Coronavirus. So tauchten bald Witze und Forderungen nach einem Neustart des Jahres 2020 auf, das der liebe Gott wie einen Computer runterfahren und neu starten möge.

Das "Runterfahren" betraf fast alle Lebensbereiche und gleichzeitig musste das Bildungswesen die digitale Schiene hochfahren. Für viele eEducation Expert.Schulen war das kein größeres Problem. Manche Standorte wurden sprichwörtlich am linken Fuß erwischt und die digitale Kommunikation und Vermittlung von Arbeitsaufträgen und Inhalten brachte die Infrastruktur mancherorts zum Erliegen. Das österreichische Schulwesen befand sich plötzlich in einem digitalen Testlabor. Für die Sekundarstufe 2 war es ohne Vorwarnung sicherlich auch eine Herausforderung, aber machbar. In der Sekundarstufe 1 zeigten sich bereits größere Schwierigkeiten, auch in Bezug auf die technische Ausrüstung der Schülerinnen und deren Elternhaus. Für die Kinder und deren Eltern auf der Elementarstufe wurden die Grenzen des digital Sinnvollen und Möglichen rasch sichtbar. Eine Analyse der Erfahrungen und ein Umsetzen der Erkenntnisse für ein mögliches Aufflammen der Epidemie im Herbst wird für die jeweilige Altersgruppe unterschiedlich ausfallen müssen. 

Zeitweise Gratisangebote schossen nur so aus dem digitalen Substrat diverser Firmen und Organisationen, die offenbar ihre Chance witterten endlich den Schulbereich als Markt für sich zu erschließen. Die Flut an Links und Ressourcen, die plötzlich alle für Bildungszwecke hervorragend geeignet waren, war nicht mehr zu überblicken. Manch etablierter Anbieter behielt "low profile" und achtete auf die traditionell hohe Qualität seines Angebots. Auch eEducation versuchte Ruhe zu bewahren und auf die Qualität der vermittelten Informationen zu achten in der Aufgeregtheit der überraschenden Digitalisierungswelle.

Manche PHs waren offenbar von der Entwicklung derart überrascht, dass sie auf die plötzlich hereinbrechenden Ansuchen um online-SCHILFS vorerst ablehnend reagierten. Ohne viel Aufhebens hat das eEducation Team sich entschlossen auf die Ansuchen um online-Fortbildung umgehend zu reagieren, weil hier eine Lücke im Angebot sichtbar wurde. Die folgenden Berichte aus den Bundesländern bestätigen diesen Befund. 

Rasches Handeln wird dem eEducation Team häufig abverlangt, nicht immer zur großen Freude der Betroffenen. So mussten die Praxistage eine Woche vor deren Beginn abgesagt werden. Eine fertig durchorganisierte mehrtägige Konferenz musste schubladiert werden. Nun hoffen wir Teile davon in den Herbst retten zu können. Im Rahmen der Interpädagogica 2020 in Linz beginnt am 11.11. die  Preconference für die Bundeslandkoordinator*en und am 12.11. die Fachtagung. Beide Veranstaltungen wurden bereits in PHO angelegt. Somit gibt es bereits Anmeldelinks.

Link zur PreConference: https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=341398&pSpracheNr=1Link

Zur Fachtagung: https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=341399&pSpracheNr=1

Für Insider haben wir einen kurzen Blick hinter die Kulissen oder was in online-Konferenzen so alles zu diskutieren war, bis sich das Serviceportal und edutube realisieren ließen. 

Andreas Riepl stellt das Pilotprojekt "Hochschullehrgang eEducation" vor und lädt dazu ein. Das Abendgymnasium Salzburg hat den nächsten Schritt im Fernstudium vollzogen und unterrichtet auf Wunsch der Studierenden nach wie vor synchron online.

Das Thema Geschlechtergerechtigkeit wird bei uns auch ohne "Luder-Sager" hochgehalten und hat auch in diesem Newsletter wieder seinen Platz. 

Dass das Internet in seiner Umweltbilanz nicht so glänzt wie eine moderne Website haben Experten schon vor Jahren ausgerechnet. Damals lag der jährliche Stromverbrauch des Internets in der Größenordnung von ganz Schweden. Wir Lehrende hinterlassen nicht nur selber einen digitalen Fußabdruck, sondern beeinflussen auch den unserer Schülerinnen und Schüler. Zu diesem Thema laden wir zu einer Befragung ein.

Ein paar Tipps und Erfahrungsberichte runden diesen Newsletter ab. Noch fühlen wir uns alle ein bisschen wie nach einem Hochwasser. Die Welle ist zurückgegangen, wir sichten die Schauplätze und sammeln die Erkenntnisse, um die Digitalisierung im Schulwesen besser aufzustellen und den jeweiligen Altersgruppen gezielter gerecht zu werden. Auch die Fort- und Weiterbildung ist von der Pandemiewelle kräftig geschüttelt worden. Es liegt nun an uns die Lehren aus den letzten Monaten in allen Bereichen der Bildung nutzbringend umzusetzen. 

Die soeben zu Ende gegangene Pressekonferenz des Bildungsministers stellt klar, dass die Digitalisierung im Schulbereich weiter gehen wird. Die kommenden Tage werden noch viele Kommentare und Besprechungen des 8 Punkte Plans hervorbringen. Für unsere Schulen sei hier klargestellt, dass ALLE Schulen, nicht nur Bundesschulen ab der 5.Schulstufe im Schuljahr 2021/22 schrittweise mit Geräten ausgestattet werden sollen. In diesem Kontext wird viel Arbeit auf das eEducation-Team und die BLKs zukommen, denn die Schulen werden Konzepte zur Digitalisierung Ihres Standortes entwickeln müssen und wir werden die Entwicklung der Schulen weiterhin kräftig unterstützen. 

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass die Entwicklung offiziell von Regeriungsseite weitergetrieben wird und damit die Motivation der eEducation Schulen und Mitarbeiter einen erfreulichen Schub erfährt.

das eEducation-Team
Kompetenzzentrum eEducation, an der PH OÖ

Corona als Digitalisierungsbeschleuniger am Beispiel von eEducation, Serviceportal und eduTube

Als sich das Coronavirus in unserem Land verbreitete wurde schnell klar, dass die Auswirkungen auf das gesamte Bildungssystem tiefgreifend sein würden.
Im schulischen Kontext gab es zahlreiche virtuelle Konferenzen, um rasch eine klare Strategie zu entwickeln. Auch wenn dies gerne in Medien anders dargestellt wurde: in kürzester Zeit wurden Kommunikations-Mechanismen etabliert, die ein virtuelles Zusammenarbeiten zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ermöglichten.

Betrachtet man die unterschiedlichen Zielgruppen, die involviert sind, konnte unter dem vorliegenden Zeitdruck eigentlich nur ein Kompromiss der Lösungsansatz sein: ein Kompromiss, bezogen auf technische Möglichkeiten, aber auch in der Ausrichtung auf verschiedene Bedürfnislagen, die von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II reichen.

Diese Voraussetzungen führten zu folgenden Grundüberlegungen:

  1. Es war erforderlich, in kürzester Zeit eine gemeinsame Plattform zu entwickeln, die einerseits die Möglichkeit bot, die Rechtmäßigkeit der Nutzung zu überprüfen und sicherzustellen, andererseits den „On-Boarding“-Prozess, also den Ersteinstieg in eine Plattform, so einfach wie möglich zu gestalten.
  2. Die Zugriffsmöglichkeit auf unterschiedlichste Technologien unter Nutzung bestehender Ressourcen sollte gewährleistet werden.
  3. Eine Zentralisierung der Benutzerverwaltung, sollte - soweit möglich - umgesetzt werden, damit Support-Leistungen überschaubar bleiben.


eEducation verwaltet die Daten von Schulen in Österreich, die im Digitalen engagiert sind oder dies vorhaben. Somit gibt es bereits ein bestehendes System mit einer zentralisierten Benutzerverwaltung. Es handelt sich dabei um die Benutzerverwaltung in einem Office-365-basierten System. Es muss hier klargestellt werden, dass die Entscheidung dieses Konzept zu erweitern darauf basiert, dass es bereits jahrelange Erfahrungen im Umgang mit dieser Plattform gibt, andererseits bestehende Verträge eine sichere Nutzung für Anwender garantieren und es sich dabei um einen etablierten Industrie-Standard handelt.

eEducation als Kompetenzzentrum ist technologie-neutral. Für das Ziel das Digitale an den Schulen nachhaltig zu entwickeln und zu unterstützen und damit verbunden die digitalen Grundfertigkeiten von Lehrkräften zu stärken, ist es unabdingbar, Plattform-Entscheidungen bei den Schulen zu belassen. Nur so kann eine Verankerung am jeweiligen Schulstandort gut funktionieren.
Ein großer Vorteil einer zentralen Benutzerverwaltung liegt in der Vereinheitlichung von Login-Verfahren. So gibt es große Provider (z.B. Microsoft, Google aber auch die Lernplattform Moodle) die Plattform-Usern, die in unterschiedlichsten Systemen verwaltet werden, auch eine Authentifizierung bei einer anderen Plattform ermöglichen, bei der sie nicht ursprünglich registriert sind. Verwendete Verfahren sind hier OAuth2 und SAML.
Als Beispiel mag dienen, dass User, die in einer Office365-Instanz verwaltet werden und Google-Dienste mit derselben Mail-Adresse verwenden möchten, dies auch können. Somit wird es auch kleineren Software-Lösungen, die an Schulen verwendet werden und den OAuth2-Mechanismus unterstützen, ermöglicht, ein Login für User aus einer anderen Verwaltung umzusetzen.

Zurückkehrend zum Serviceportals war ein deklariertes Ziel, besonders bezogen auf die Zielgruppe jener Lehrkräfte, die noch keine Erfahrung mit Lernplattformen bzw. Clouddiensten haben, eine schnelle Einstiegsmöglichkeit in eine Schüler*innen/Lehrer*innen-Kommunikation (z.B. per Video-Konferenz) zu ermöglichen.
Mit einer einfachen, dialoggeführten Einstiegsseite (https://serviceportal.eeducation.at) war es somit möglich, die Entscheidung für eine Plattform zu treffen bzw. Schulungsvideos, die von der Virtuellen PH bereitgestellt wurden, zu konsumieren.
Die Innovation beim Serviceportal beruht letztendlich auch auf der technischen Lösung, dass durch die Verknüpfung verschiedener Technologien, dem Arbeiten mit offenen Standards und dem automatisierten Anlegen von Plattform-Nutzer*innen (Lehrkräfte, sowohl als auch per Mail übermittelte Links für Schüler*innen) ein möglichst einfacher Einstieg in die virtuelle Kommunikation ermöglicht wurde.

Dieses Grundkonzept wurde letztendlich auch bei edutube (https://edutube.at/) zur Anwendung gebracht. Hier war die besondere Problematik, einerseits lizenzrechtlich geschützte Inhalte des ORF authentifizierten, aber anonymisierten Anwendern verfügbar zu machen, andererseits aber auch sämtlichen Bildungseinrichtungen Österreichs, also nicht nur Schulen, einen Zugang zu ermöglichen. Dies wurde durch einen weiteren offenen Standard (SAML2) umgesetzt und ist nach wie vor „work-in-progress“. Zumindest gibt es aber das Angebot für alle Organisationen, unbürokratisch, mit geringem Konfigurationsaufwand, die jeweilige Benutzerverwaltung mit dem Login bei edutube zu verknüpfen.


Wir haben in den letzten Wochen alle viel dazugelernt. Welche gesellschaftlichen Folgen der Lockdown haben wird, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Dass es mit einem engagierten Team und dem Willen verschiedenster Institutionen heutzutage ein leichtes Unterfangen ist, unterschiedliche Technologien zu verknüpfen, damit man die virtuelle Ebene, hoffentlich auch zukünftig über „blended learning“, für unterschiedlichste Zielgruppen erschließt, wurde bereits bei den genannten Projekten unter Beweis gestellt.

Hochschullehrgang eEducation Pilotierung

eEducation unterstützt Lehrkräfte und Schulen bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Kompetenzen. Mit diesem Grundgedanken geht unser Netzwerk mit über 3000 Schulen als Mitgliedern in das fünfte Jahr. Als nächster Schritt im Unterstützungsangebot wurde der Hochschullehrgang „eEducation“ entwickelt, der ab dem Wintersemester 2020/21 an der PH Oberösterreich als Pilotlehrgang mit der Zielgruppe Sekundarstufe I (NMS und AHS Unterstufe) zum ersten Mal durchgeführt werden wird. Weitere Lehrgänge (bundesweit, landesweit in anderen Bundesländern, für alle Schularten) sind für die nächsten Jahre in Planung.

Inhalte und Ziele des Lehrgangs beruhen auf drei Säulen, die einerseits die persönliche Entwicklung der Lehrkräfte unterstützen und andererseits die digitale Bildung nachhaltig und zentral in der Entwicklung ihrer Schule verankern sollen:

  • digitale Bildung und E-Learning
  • Unterrichtsentwicklung
  • Schulentwicklung (inkl. Projektmanagement etc.)


Ab sofort sind Schulen und Lehrkräfte aus oberösterreichischen (N)MS und AHS Langformen aufgerufen, sich unter https://ph-ooe.at/eeducation2020 bzw. andreas.riepl@eeducation.at dafür zu bewerben bzw. zu informieren. Bevorzugt werden Schulen,

  • die ein Lehrer*innenteam ab zwei Personen stellen können (Einzelpersonen können im Ausnahmefall zu schulübergreifenden Teams zusammengefasst werden)
  • die Member.Schulen sind (bzw. Schulen, die diesen Status spätestens im ersten Semester des Lehrgangs erreichen) und die sich zu Expert.Schulen weiterentwickeln möchten
  • deren Schulleitungen es explizit unterstützen, dass ihre teilnehmenden Lehrer*innen im Rahmen des Lehrgangs ein nachhaltiges Projekt mit dem Fokus auf digitale Bildung an der Schule umsetzen und an der (Weiter-)Entwicklung des digitalen Konzepts der Schule beteiligt sind.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Link zum Curriculum
Link zur Lehrgangs-Anmeldung

Michael Csongrady
Andreas Riepl

Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit

Neuer Informationsfolder verfügbar: Digitale Bildung für alle! Fokus: Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit - Downloadlink

Die Abt. Präs1/Gleichstellung und Diversitätsmanagement hat - in Zusammenarbeit mit der Abt. IT-Didaktik und dem National Competence Center eEducation an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich beiliegenden Flyer „Digitale Bildung für alle! Fokus: Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit“ entwickelt, der sich v.a. an Lehrende richtet.

Er bietet Impulse und Anregungen für Schulen hinsichtlich des Themas Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit bei der Vermittlung digitaler und informatischer Kompetenzen im Kontext der BMBWF-Initiative eEducation und des Grundsatzerlasses „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“.
Wie bekannt ist, haben im Rahmen des eEducation-Netzwerks Schulen die Möglichkeit, über den Nachweis von Aktivitäten in bestimmten Handlungsfeldern Punkte zu sammeln, dadurch bestimmte Badges zu erwerben und die Schulentwicklung zu dokumentieren – von der „Member-Schule“ zur „Expert-Schule“ oder „Expert-Plus-Schule“.

Eigene Punkte gibt es u. a. für Aktivitäten zur Förderung von Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit für folgende Badges:
Badge 12: Einsatz innovativer und inklusiver Lehrmethoden:
Einsatz gendersensibler Didaktik / reflexiver Koedukation, um bei der Vermittlung digitaler und informatischer Kompetenzen Buben und Mädchen gleichermaßen zu erreichen
Badge 30: Schulentwicklung
Aktivität zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Genderbewusstsein im Zusammenhang mit dem Erwerb von digitalen / informatischen Kompetenzen

Digitaler Fußabdruck

"Haben Sie schon vom "digitalen Fußabdruck" gehört? Er bezieht sich auf alle Informationen, die wir über uns im Internet hinterlassen, während wir das Internet benutzen. Wissen Sie, dass Sie durch die Wahl von Internettools auch den digitalen Fußabdruck Ihrer Schülerinnen und Schüler beeinflussen? Wie stark das Bewusstsein der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer für dieses Thema ist und ob dieses Bewusstsein eine Auswirkung auf die genutzten Internettools hat, wird in einer aktuellen Erhebung untersucht. Daher möchten wir auch Sie dazu einladen, sich an dieser Befragung zu beteiligen: https://ww2.unipark.de/uc/digital_footprints_in_austria/

Im folgenden Blog wird das Konzept vom "digitalen Fußabdruck" erklärt:  https://blog.hslu.ch/diginect/2019/04/23/alles-was-du-ueber-den-digital-footprint-wissen-solltest

Hier noch ein paar Links zu Videos, die u.a. auch im Englischunterricht einsetzbar sind: https://youtu.be/79IYZVYIVLA

What do your digital footprints say about you: TED Talk presentation 
https://www.youtube.com/watch?v=RVX8ZSAR4OY

100%-Fernstudium am Abendgymnasium Salzburg


100%-Fernstudium hat am Abendgymnasium Salzburg den Praxistest bestanden.

Wenn der Schulbetrieb von heute auf morgen online geht, dann hat das Abendgymnasium Salzburg mit 24 Jahren Erfahrung im Fernstudium einen klaren Startvorteil. Die Befragung der Studierenden dokumentiert einen sehr hohen Zufriedenheitsgrad und ein gutes Vorankommen. Ziel für alle Beteiligten war immer, dass bis zum Ende des Semesters Lehrinhalte angekommen und umgesetzt sind.
Trotz starker Belastungsveränderung im Beruf haben 73,6% der Studierenden angegeben, gleich gut oder sogar schneller voranzukommen als im bisherigen Unterricht. 

Die Ergebnisse der Befragung nach 2 Wochen Online-Unterricht sind fast ident mit den Befragungsergebnissen nach 11 Wochen.
Die Motivation und die Selbsteinschätzung gut voranzukommen, bleiben auf hohem Niveau. Technische Probleme waren aufgrund der rechtzeitigen Planung kaum vorhanden.

Welche Faktoren haben zum Gelingen beigetragen?

  • Single Access: Die etablierte Moodle-Plattform deckt alle Bereiche für den Online-Unterricht ab und gibt den Studierenden einen guten Überblick, was wann zu tun ist.
  • Jede Lehrkraft gestaltet das Modul in Moodle individuell für die Gruppe.
  • Der Präsenzunterricht findet - wie in WebUntis abgebildet - für alle über das Konferenztool BigBlueButton statt und damit innerhalb von Moodle – Studierende bleiben in einem System.
  • Allen Lehrpersonen wurden Laptops zur Verfügung gestellt.
  • Ein zusätzlich angemieteter Server hat einem möglichen technischen Ausfall bzw. Kapazitätsproblemen vorgebeugt.
  • Eine zweistündige Lehrer*innen Schulung reichte aus, um gut mit BigBlueButton arbeiten zu können. Diese fand am 2.3.20 statt (damals gab es in Österreich gerade einmal 14 positiv getestete Corona-Fälle).
  • Alle Module wurden vom ersten Tag an als 100%-Fernstudium geführt, die in WebUntis Stundenplan abgebildeten Stunden wurden über Moodle und BigBlueButton abgewickelt.
  • Der Unterricht ging also nahtlos weiter.


Diese Erfahrungen inspirieren uns am Abendgymnasium Salzburg, unser Fernstudium neu zu denken. Wir entwickeln gerade ein System, das den erlebten IT-Boost mitnimmt und eine neue Balance zwischen Online- und Präsenzunterricht in der Klasse auslotet. Eine Sozialphase mit Anwesenheit in der Schule ist unbestritten wichtig und unersetzbar, aber auch online gibt es viele pädagogisch wertvolle Elemente, die wir gerade sammeln, ausprobieren, strukturieren, evaluieren und in ein neues Konzept einfließen lassen.

Dass der Online-Unterricht vor allem in der Vorbereitung eine Mehrbelastung für Lehrpersonen darstellt, steht außer Zweifel. Als positiver Effekt zeigt sich aber, dass der Lehrberuf aufgewertet wurde, in der Gesellschaft, aber auch den Lehrenden selbst, wie ein Kommentar im anonymen Lehrer-Fragebogen zeigt:
„Auch wenn die Belastung mehr geworden ist: Ich habe einen Job! Ich habe einen Job, der sinnstiftend ist, und ich habe das Gefühl, das ist er in dieser Zeit auch ein Stück mehr für die Studierenden, als das sonst der Fall ist.“
Krise als Chance ist das Motto unserer lernenden Schule.

Roland Bieber
Schulleiter Abendgymnasium Salzburg

Rasche Hilfe durch eEducation SCHILFS

Natürlich waren auch die SEK-II-Schulen in Vorarlberg unmittelbar vom Schul-Lockdown betroffen. In Vorarlberg hatte sich aber mit „Teams“ von Microsoft, meist noch mit Ergänzung durch Moodle-Schulinstanzen des Vorarlberger Bildungs-Service, eine Art LMS-Standard schon vor Corona entwickelt. Das Problem hierbei war, dass mehrere AHSen erst im Herbst 2020 auf Microsoft Teams im Vollbetrieb wechseln wollten, aber durch Distance Learning und späteres Distance Teaching ganz kurzfristig reagieren mussten.
Entscheidende Erfolgsfaktoren hierfür waren tatsächlich, und dies nachweislich, die virtuellen Online-eEducation-SCHILF-Schulungen in Vorarlberg, die wirklich unproblematisch beantragt und genehmigt wurden durch das eEducation-Kernteam in Oberösterreich und Wien. Dies war immens wichtig, da beispielsweise über die Pädagogische Hochschule Vorarlberg keinerlei SCHILFS oder SCHÜLFS beantragt werden konnten. Teams-Schulungen wurden aber nicht nur von AHSen beantragt, auch einige berufsbildende höhere Schulen mussten hier in der Corona-Zeit noch nachschärfen.

Im AHS-Bereich wurden in den ersten drei Lockdown-Wochen allein 15 derartige Teams-Online-Schulungen abgehalten, was ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen von Distance-Learning und Distance Teaching war. Die berufsbildenden Schulen waren hier noch besser vorbereitet, da diese schon im Herbst 2019 derartige eEducation-SCHILFs über eEducation beantragten und genehmigt erhielten.
Schulen, die bereits im Vorfeld im Bereich eEducation aktiv unterwegs waren, hatten in der Regel einen Startvorteil mit einer schnellen Umstellung des Unterrichts. Die Übermittlung der digitalen Arbeitsaufträge an die Schüler*innen war ebenfalls ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Dabei war es sicher von Vorteil, nur wenige Kommunikationssystem wie etwa TEAMS an einer Schule zu verwenden, denn speziell zu Beginn der Corona-Phase wurden die Schüler*innen durch den Einsatz zu vieler Kommunikationsmittel schlichtweg überfordert.

Spannend war auch das Projekt Videoconferencing der BHAK Bludenz zusammen mit der Fa. Medienzoo und der Vorarlberger Bildungsdirektion, das allen Schulen in der Region offenstand. Eine Videokamera ermöglichte nicht nur die Übermittlung bereits vorhandener, digitaler Inhalte, sondern sogar die Live-Übertragung eines klassischen Unterrichts von der analogen Schultafel aus. Dabei gab es zu Beginn manchmal Berührungsängste der Lehrpersonen mit dieser innovativen Methode, die aber zukünftig durch entsprechende Trainings abgebaut werden sollen. Das Modell der BHAK Bludenz hat auch andere Schulen für diese Art von Unterricht inspiriert.

Will man der Corona-Zeit etwas Positives abgewinnen, ist es sicherlich die Tatsache, dass hier möglicherweise in zwei Corona-Monaten eEducation- bzw. eLearning-Szenarien umgesetzt wurden, die wahrscheinlich ohne Druck zwei Jahre gedauert hätten.
Wichtig wäre jetzt eine Perfektionierung und fixe Etablierung von eEducation in jedem Schulprofil, damit Bildungseinrichtungen im SEK-II-Bereich nicht wieder in analoge Zeiten zurückfallen. Grundlage hierfür wäre, dass JETZT zeitnah an jeder Schule ein eEducation-Konzept erarbeitet wird, das durch ein schulinternes eEducation-Team, mit allen wichtigen Entscheidungsträgern, dynamisch weiterentwickelt wird.

Auch eine enge Zusammenarbeit unter den SEK-II-Schulen selbst und zusammen mit der Bildungsdirektion war und wird in Zukunft immer wichtiger werden.

„eEducation und digitale Geräte im Unterricht werden nach der Corona-Zeit die Schulentwicklung bestimmen. Dazu braucht es digitale Schulkonzepte, flankierende SCHILFs und IT-Schwerpunkte im Unterricht, genau wie es auch vom BMBWF, dem eEducation Center und den eEducation-Bundesland-Koordinatoren empfohlen wird. Ein Flaschenhals bleibt aber leider die IT-Betreuung: Die IT-Kustoden, meist auch die eEducation-Beauftragten der Schulen, stehen vor immer mehr wachsenden Aufgaben, die mit den aktuellen Einrechnungen schwer bewältigbar sind.“ (Andreas Renner, IT-KO der AHSen in Vorarlberg, IT-Mitarbeiter in der Vorarlberger Bildungsdirektion).

Reinhard Grass und Mario Wüschner, BLK-Vorarlberg für SEK II.

Plötzlich war Fortbildung online!

Wie die Wiener Schulen der Sekundarstufe 2 ihr Kollegium im Distance-Learning unterstützten

Die Corona-Pandemie hat nicht nur den Schulstandort von Prof. Jan Moser, BEd MA (kaufm. Schulen des BFI Wien 5 sowie Leitung der ARGE OMAI Wien) vor neue Herausforderungen gestellt, sondern auch viele andere Wiener Schulen der Sekundarstufe 2. E-Learning kam bisher in den Tagesschulen oft nur im geringen Ausmaß, meist abhängig vom persönlichen Interesse, vom individuellen eEducation-Know-How sowie der Ausstattung der jeweiligen Lehrkräfte zur Anwendung und nicht in der benötigten Form des nun geforderten Distance-Learnings.

Prof. Jan Moser, BEd MA, hat sehr rasch ein kompaktes Schulungsprogramm zusammengestellt und innerhalb von einer Woche den Großteil seines Kollegiums am Schulstandort „eLearning-fit“ gemacht. Hier erhielt er sofort Unterstützung von Frau Prof. Doris Rekirsch, BEd (VBS Akademiestraße, PH Wien sowie eEducation Landeskoordinatorin für Wien). Gemeinsam wurde von ihnen ein kompaktes Schulungsprogramm konzipiert, welches es ermöglichte, alle Teilnehmer*innen so zu schulen, dass sie das angeeignete Fachwissen auch schnell und effizient an das jeweilige Kollegium am Schulstandort weitergeben konnten. Zusätzlich erhielten sie auch noch Support von Microsoft Austria. Dieses Schulungsprogramm beinhaltete neben einer Grundschulung für MS Teams und OneNote (Microsoft Office 365) auch eine didaktische Vertiefungsschulung und wurde dann im Zuge der ARGE OMAI (Angewandte Informatik und Officemanagement) auf die Wiener HAKs ausgeweitet.

In weiterer Folge wurden mehrere Termine geplant und dann innerhalb kürzester Zeit durch die Unterstützung von eEducation Austria und den beiden Schulqualitätsmanager*innen Frau Mag. Dr. Alexandra Metz-Valny sowie Mag. Fred Burda, Bildungsdirektion Wien, an den Großteil der Schulleiter*innen der Wiener Schulen der Sekundarstufe 2 publik gemacht.

In einem Zeitraum von nur drei Wochen (März/April) konnten in 35 Online-Schulungen mehr als 450 Kolleg*innen geschult werden. Bei einigen dieser Schulungen erhielten sie bei der Abhaltung auch Unterstützung von Herrn Prof. Ing. Mag. Günter Musikar (Schumpeter Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Wien 13 sowie Leitung der ARGE WINF/IT Wien).

Zu den Personen:
Projektleitung und Vortragender: Prof. Jan Moser, BEd MA
Kaufm. Schulen des BFI Wien, Leiter Wiener ARGE für OMAI (Officemanagement und Angewandte Informatik sowie ISO/IEC 17024 zertifizierter Kultur-Manager)

Teilprojektleitung und Vortragende: Prof. Doris Rekirsch, BEd
VBS Akademiestraße, PH Wien sowie eEducation Landeskoordinatorin für Wien

Vortragender: Prof. Ing. Mag. Günter Musikar
Schumpeter Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Wien 13 sowie Leiter Wiener ARGE WINF/IT Wien).

Online-Lernsystem für den Mathematikunterricht SEK 1

Das vom bmbwf unterstützte und von der PH OÖ koordinierte Pilotprojekt „Einsatz einer interaktiven Plattform für individualisierten Mathematik-Unterricht“ wurde erfolgreich abgeschlossen.
Über 40 Pilotschulen in OÖ, NÖ, Kärnten und Vorarlberg haben das System bettermarks in den letzten 1,5 Jahren unterrichtsbegleitend und für Hausarbeiten eingesetzt und kontinuierlich Rückmeldungen gegeben.

So gaben die an der Pilotierung teilnehmenden Lehrpersonen an, dass die Lernenden als Vorteile das sofortige Feedback, die Möglichkeit eines 2. Versuchs einer Aufgabe, die Präsentation des Lösungswegs bei falscher Lösung, die einfache Möglichkeit des Nachschlagens der Theorie und das Anbieten von Aufgaben zur Schließung von Wissenslücken angeben. Motivierend wirken der mögliche Einsatz auf Smartphone und Tablet, sowie der Einsatz von Gamifizierung mit Vergabe von Münzen und Sternen.

Die Lehrpersonen sahen eine Entlastung in der vom Programm erledigten Korrektur, in der einfachen Zuweisung der Aufgabenserien zu allen Lernzielen, in der Möglichkeit, eigene Arbeitsblätter aus den bestehenden Aufgaben zu erstellen, sowie in den übersichtlichen Rückmeldungen auf Klassen-, Schüler- und Aufgabenebene.

Der Einsatzbereich reicht vom vollwertigen Schulbuchersatz über die Nutzung als Arbeitsheft mit über 100.000 verschiedenen Aufgaben bis zum Einsatz als Test-Tool für eigene oder vorgefertigte Tests.
Die Schülerinnen und Schüler können insbesondere für das Distance-Learning und für Prüfungsvorbereitung (Schularbeiten, Aufnahmsprüfungen, Bewerbungen) sowie für das eigenverantwortliche Üben unterstützt werden. Auch für ein Aufholen von Defiziten oder zur Förderung von besonders begabten Lernenden eignet sich die Software perfekt, da die Lehrperson individuelle Arbeitspensen vergeben kann und das System auch zusätzliche Unterstützung/Übungen bei aufgepoppten Lücken anbietet.
Zielgruppe sind primär Lehrer*innen der Sek I, die von bettermarks dargebotene Bibliothek umfasst jedoch Themen bis in die 11. Schulstufe.

Die Änderungsvorschläge zur Lehrplananpassung für die Sek I wurden größtenteils schon umgesetzt. Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres sollten dann alle Inhalte für die Sek 1 passen.

Unter http://mathe.bettermarks.at finden sich alle relevanten Informationen zum System sowie eine Kontaktmöglichkeit für weitere Fragen.

Als Möglichkeit, die Funktionalitäten dieser adaptiven Software kennenzulernen und einen Erfahrungsbericht über Best-Practice zu erfahren, bietet sich auch die Einreichung eines (Online-)SCHILFs bei eEducation an. Als Vortragende können Sie Koll. Claudia Stöckelmaier (Region Ost), Koll. Manfred Raggl (Region West) oder Christina Zraunig (Region Süd) anfragen.

Eine Evaluierung der Pilotphase durch die Alpe Adria Universität wird zu Ende des Schuljahres noch stattfinden. Deren Ergebnisse werden voraussichtlich bei der eEducation Fachtagung im Rahmen der Interpädagogica am 12./13.11.2020 in Linz präsentiert.

Kontakte für SCHILF-Anfragen:
Claudia Stöckelmaier (claudia.stoeckelmaier@eeducation.at)
Manfred Raggl (manfred.raggl@bildung.gv.at)
Christina Zraunig (christina.zraunig@gmail.com)

Meine Erfahrungen mit uugot.it als Lehrkraft einer NMS in Wien

Ich bin studierte DaF/DaZ Lehrerin, die lange im Bereich des Zweitsprachenerwerbs geforscht und gearbeitet hat (u.a. am Goethe Institut in Chile, sowie an FHs und Sprachschulen in Deutschland, Schweiz, Österreich). Seit letztem Schuljahr habe ich an eine NMS im 20. Wiener Bezirk gewechselt. Hier bin ich Hauptzuständige für die politisch etwas umstrittenen Deutschförderklassen, in die alle Kinder kommen, welche aufgrund ihrer Sprachkenntnisse als „ao“, also außerordentlich eingestuft werden. Diesen Status können sie für maximal zwei Jahre behalten. Sie werden in dieser Zeit nicht benotet, können aber entsprechend auch nicht in eine höhere Klasse aufsteigen. Nur durch die halbjährliche MIKA-D Testung können sich die SuS „hocharbeiten“ und von der Deutschförderklasse in den Deutschförderkurs in die Stammklasse wechseln. Haben sie nach zwei Jahren keinen „ordentlichen Status“ erworben, werden sie automatisch zu Schülern und Schülerinnen der Stammklassen. Egal wie fortgeschritten ihre Sprachkompetenz in Deutsch ist.

Diese Klassen sind insofern als sehr herausfordernd zu bezeichnen, als dass sie ihre Schülerzahl sowie das Sprachniveau oft während des Schuljahres komplett verändern. Auch kommen unterjährig häufig neue Schülerinnen und Schüler, die noch kein Wort Deutsch sprechen oder aber auch nicht lateinisch alphabetisiert sind. Für uns Lehrkräfte ist daher jedes Mittel zur Binnendifferenzierung hochwillkommen.

Mit uugot.it habe ich hierzu gleich mehrere Möglichkeiten. Es ist komplett individuell. Jeder Schüler, jede Schülerin kann sich die App auf ihr/sein privates Mobilgerät laden, die Sprache einstellen und mit Filmen nach persönlichem Interesse arbeiten.
Die personenspezifisch angelegte Vokabeldatei trainiert genau diejenigen Wörter, die von der anwendenden Person nicht gewusst wurden und keinen Wust aus beliebig erstellten Vokabeln ohne Kontext. Kontext ist übrigens ein wichtiges Stichwort hier, da die Wörter sofort mit der entsprechenden Filmstelle verlinkt sind und somit ganzheitlich audiovisuell im Lernprozess eingebettet werden.

Ich kann Filme als Hausaufgaben geben, da die Kinder auch zuhause auf die Quelle zugreifen können – sofern sie Internet habe, aber das konnten wir mittlerweile von der Schule aus gewährleisten – sie können weiterüben und sich in ihrem Tempo mit dem Medium Film und Sprache befassen.
Auch kann man diese kurzen Filme zu spezifischen Themen im Unterricht gemeinsam anschauen, zu vielen Einheiten gibt es schon fertige Didaktisierungen, wobei wir im Unterricht die Kinder gerne auch selbstständig damit arbeiten lassen. Audiovisuelle Medien geben uns einen ausgezeichneten Gesprächsanlass, da durch die Verbindung Bild-Sprache Vokabular sozusagen selbsterklärend eingeführt wird.

Derzeit denke ich daran, uugot.it auch für den Englischunterricht einzusetzen.
Es ist eine sehr effiziente und durchdachte Idee, die mich von Anfang an sehr angesprochen hat und an deren Sinn und Sinnhaftigkeit ich wirklich glaube.

Auch meine Kolleginnen konnte ich gleich dafür begeistern und so arbeiten wir derzeit zu dritt damit.

Franziska Haberler, (MA) NMS Staudingergasse

Weitere Infos für den Einsatz in der Schule: https://www.uugot.it/product-scooling-de.html

media literacy award [mla]

Jetzt Medienprojekte einreichen!

Zum 20. Mal findet heuer der medienpädagogische Wettbewerb media literacy award [mla] statt. Lehrende, Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Schulstufen sind herzlich eingeladen, mit ihren Medienprojekten am Festival teilzunehmen.

In den Kategorien Video, Audio, Print, Multimedia & Neue Medien können ab sofort sämtliche Formen von kreativen und kritischen Medienprojekten eingereicht werden.

In der Kategorie Mediendidaktik stehen die didaktischen Konzepte eines Projektes im Vordergrund. Derzeit werden im Rahmen der Fernlehre neue Kompetenzen in Form von Crash-Kursen erworben: Von welchen Ideen und Konzepten lassen Sie sich leiten? Wie gestalten Sie ihren Unterricht? Welche Medien kommen wie zum Einsatz? Was gelingt? Was scheitert? Werden sich Lernen und Lehren nachhaltig verändern?

Wir möchten möglichst viele dieser kreativen und innovativen Strategien sammeln und beim diesjährigen media literacy award [mla] präsentieren. Daher der Aufruf: Bitte schicken Sie uns auch Ihre experimentellen Versuche und improvisierten Konzepte dieser veränderten Lehr- und Lernsituation!

Einsendeschluss ist der 15. Juli. Die besten und innovativsten Projekte werden vom 21. bis 23. Oktober 2020 online präsentiert und ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihre Projekte und wünschen gutes Gelingen!
Das [mla]-Team

Projektleitung Koordination
Renate Holubek, MSc Mag. Angelika Fürst
E: renate.holubek@mediamanual.atangelika.fuerst@mediamanual.at
+43 (0) 1 27 69 788

Link zur Online-Anmeldung: www.mediamanual.at/media-literacy-award/

Der media literacy award wird von mediamanual.at im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgeschrieben. Mehr Infos zum Festival finden Sie auf mediamanual.at und auf der Website des bmbwf.

Effy

Effy www.go-effy.eu ist eine nonprofit Organisation, die Schülern das Thema Entrepreneurship näherbringt.
Entweder ein live-Workshop auf Youtube, oder ein eigener Zoom Call pro Klasse, geben euren Schülern einzigartige Interaktionsmöglichkeiten mit inspirierenden Gründern! Die Klassen sind eingeladen, Fragen zu stellen und zu erfahren wie man seine Ideen umsetzt und aus seinen Träumen Wirklichkeit macht. Sie finden das kostenlose e-Learning Paket mit zusätzlichen Unterlagen auf der Website! Effy ist seit neuestem auch in der Eduthek zu finden.

Falschmeldungen erkennen

Wir – vom gemeinnützigen Verein Digitaler Kompass - haben aus aktuellem Anlass eine neue kostenfreie Lehrmethode für den Unterricht entwickelt. Schülerinnen und Schüler lernen dabei selbständig und spielerisch Falschmeldungen rund um das Corona Virus zu erkennen, denn Desinformation und Verschwörungsmythen verbreiten sich derzeit teilweise schneller als das gefährliche Virus selbst.

Mit der #debunkthevirus- Challenge bieten wir einen konstruktiven Lösungsansatz. Es handelt sich um ein kurzweiliges Quiz, welches wir mit einer Videoserie mit Journalistinnen und Journalisten aus renommierten Medien (u.a. ORF, Mimikama, ARD) kombiniert haben. Sie stellen innerhalb einer Minute eine Falschmeldung richtig und zeigen Tipps und Tricks, wie jeder und jede diese selbst aufdecken kann. Das Quiz ist kostenfrei und als Entlastung für Lehrer*nnen gedacht – deshalb war es uns wichtig, dass es ohne Mehraufwand nutzbar ist. Es kann online auf PC und Handy, aber auch in ausgedruckter Form bearbeitet werden, je nach den technischen Möglichkeiten der Schulklassen. Die Schülerinnen und Schüler können die Falschmeldungen rund um Corona zu Hause oder auch in der Schule bearbeiten, im Distance Learning oder im Unterricht. Jetzt wollen wir unser Quiz möglichst viele Lehrer*innen und Schüler*innen zu Gute kommen lassen. Bei Fragen können Sie sich gerne melden!

 
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