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Willkommen beim 11. eEducation-Newsletter!

Liebe eEducation-Community!

Für das eEducation Leitungsteam ist die eEducation Fachtagung im Rahmen der Interpädagogica immer die große Herausforderung des Wintersemesters neben allen Routinen wie Fortbildungsveranstaltungen und der Erweiterung und Weiterentwicklung unseres Netzwerks. Die Suche nach Keynotespeakern braucht neben Ideen oft viele leere Kilometer, bis sie zum Erfolg führt. Die guten Vortragenden sind zumeist schon ausgebucht. Also sucht man die besten zu gewinnen und das ist diesmal offenbar mit Frank Thissen gelungen, zu dessen Vortrag und Workshops uns sehr positive Rückmeldungen erreichten. Dass die Bemühungen ihn für einen Input in Österreich zu gewinnen bereits vor fünf Jahren begannen, soll zeigen, dass unsere Arbeit oft einen langen Atem braucht, wir aber die Ziele nicht aus dem Blick verlieren. Frank Thissen seinerseits war aber auch von unserem Netzwerk und Spirit beeindruckt, wovon er sich schon vor der Tagung am Rande der Pre-Conference ein Bild machen konnte. Frank Thissen hat mit seinen Ideen für das Lernen im 21.Jahrhundert offenbar die Vorstellungen und die Wellenlänge der Besucher der Fachtagung getroffen, die diese als inspirierend und bereichernd empfanden.

Das Digitale als Werkzeug auf dem Weg zum eigenverantwortlichen, kritischen, kreativen, produktiven Lerner zu begreifen, der in der Lage ist in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft zu agieren und zu reflektieren, unterscheidet sich grundlegend von der Vorstellung einer Schule, die genormte, funktionierende Bürger hervorbringen will. Im weiten Bogen von Sugata Mitra, Ken Robinson u.a. zu David Jonassens „Learners as Designers“-Ansatz und vielen anderen Denkern und Forschern zeigte Thissen den großen Kontext, in dem Lernen im 21.Jahrhundert Selbstwirksamkeit und individualisiertes Lernen fördern und entwickeln kann.

Wir können hier im Newsletter nicht der breiten Vielfalt und Qualität der Beiträge im Rückblick gerecht werden, aber die Breite des Angebots bedingt manchmal enttäuschend wenige Besucher für Präsentationen, die sich deutlich mehr Zuspruch und Interesse verdient hätten. Aber auch diesmal finden sich Unterlagen und Folien der Vortragenden auf der eEducation Website unter Downloads.

Nach der Tagung ist vor der Tagung. Nach einem kurzen Durchatmen, Aufarbeiten und Reflektieren beginnen die Vorbereitungen für die Praxistage im März an der PH OÖ. Wenn Sie Ideen und Erfahrungen mit dem Digitalen in der Schule weitergeben wollen, also in Ihre Praxis Einblicke bieten, so bitten wir um Ihre Einreichung im CALL für die eEducation Praxistage. Details und Link weiter unten in diesem Newsletter.

Im letzten Newsletter fand sich die Einladung zur „Google Conference“ an der PH OÖ, der mehr als 100 Pädagoginnen und Pädagogen gefolgt sind. Josef Grabner war sichtlich überwältigt vom Echo, das seine Initiative ausgelöst hat. Weitere Workshops und Seminare werden folgen, denn die Möglichkeit altersschwache PCs mit dem Betriebssystem Chrome wieder flott zu machen, eine Art „Single-Sign-On“ für ganz viele Applikationen einzurichten und der geringe Wartungsaufwand haben viele Teilnehmer/innen überzeugt sich mit Chrome OS und Chromebooks näher zu beschäftigen. Mehr dazu noch in einem kleinen Beitrag.

Das Moodle-Symposium erfreute sich ebenfalls regen Zuspruchs. Einen Rück- und Ausblick lesen Sie bei uns.

Wie versprochen sind wiederum sowohl ein APP-Tipp für digikomp4 mit an Bord, sowie einige Gedanken zu Gender im eher männlich dominierten IT-Bereich.

Mit kulturpool.at stellen wir eine Fundgrube und ein Experimentierfeld für Forschung und Arbeiten mit wissenschaftlichen Quellen vor, das sich im Bereich der VWA geradezu aufdrängt sich mit historischen und kulturellen Quellen auseinanderzusetzen, bevor es Ernst wird mit der abschließenden Diplomarbeit.

Das bmbwf stellte auf der Tagung sein neues Portal zu digitalen Berufen vor und erinnert in einem weiteren Beitrag in diesem Newsletter an den Safer Internet Day 2020.

Aus Wien erreicht uns ein Bericht zum Abschluss des "Jahres der Digitalen Bildung Wien 2019", den wir hier verlinken dürfen.

Zuletzt dürfen wir noch auf den CALL zu den EDU-Days verweisen - einen Fixstern im digitalen Jahreskreis Österreichs.

Somit wären ein paar Spezereien für ruhigere (Lese-)Tage angerichtet, die hoffentlich Zeit zum Schmökern und Nachdenken gewähren. In diesem Sinne wünschen wir besinnliche Festtage und viele neue Unterrichtsideen für unsere Schülerinnen und Schüler im Neuen Jahr.

Das eEducation-Team
Kompetenzzentrum eEducation, an der PH OÖ

eEducation Austria Fachtagung - Nachlese

Die diesjährige eEducation Austria Didaktik Fachtagung fand im bewährten Rahmen der Interpädagogica in Wien statt.

Schon auf der Pre-Conference, die am Mittwoch, 6.11.2019, stattfand, wurden die Bundeslandkoordinator_innen über wichtige Updates und Erneuerungen informiert und konnten durch das immer größer werdende Netzwerk Erfahrungen austauschen.

Die Fachtagung wurde offiziell von Frau GL Mag. Heidrun Strohmeyer vom bmbwf eröffnet.

Am Donnerstag dem 7.11.2019 sowie am Freitag dem 8.11.2019 gab es diverse Keynotes, Kurzvorträge und Workshops zum Thema digitale Medien in Unterricht und Lehre.

Der Medienpädagoge Prof. Frank Thissen eröffnete in seinem Vortrag „Lernen im digitalen Zeitalter“ neue Denkanstöße modernen Unterricht zu konzipieren und zu leben und verwies auf einige Vorzeigebeispiele und deren Praxis.

Jöran Muuß-Merholz bot einen philosophischen Ansatz zum Thema "Die 4K-Skills: Was meint Kreativität, kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation?".

Ein Bildungskomitee aus St. Petersburg bot einen besonders interessanten Einblick über den russischen Ansatz im Bereich IT-Ausbildung und wie dadurch eDidaktik national und international noch mehr ins Bewusstsein gelangt.

Anschließend wurden in sechs parallelen Tracks zahlreiche Beiträge zu den Themen eDidaktik, Medienbildung/Medienpädagogik, Informatisches Denken, Gamebased Learning, Coding und Making, informatische/digitale Grund- und Anwendungskompetenzen zu spezifischen Tools zu allen Altersklassen angeboten. Stöbern Sie dazu in den Präsentationen der Vortragenden.

Call zu den 4. eEducation Praxistagen 23.-24.3.2020/AINAC 23.-25.3.2020

Call zu den 4. eEducation Austria Praxistagen am 23.3.2020 von 13:00 – 18:15 und am 24.3.2020 von 9:00 – 16:00 und zur AINAC von 23.3.2020 von 13:00 Uhr bis 25.3.2020 17:00 Uhr an der PH Oberösterreich in Linz.

Einreichungs-Link für beide Tagungenhttps://community.eeducation.at/mod/confman/index.php?embedded=1&event=10

Im zweiten Jahr der verbindlichen Übung "Digitale Grundbildung" auf der Sekundarstufe 1 (digikomp8) werden besonders Ideen und Beispiele der praktischen Umsetzung der Bereiche Computational Thinking, Coding, Robotics, Technische Problemlösung und gesellschaftliche Aspekte des Medienwandels und der Digitalisierung der Gesellschaft gesucht. 

Wie immer willkommen für alle Kompetenzbereiche sind praxisnahe fachdidaktische, pädagogische und bewährte Best-Practice Beiträge mit Bezug zu Medienpädagogik, Technologie-Entwicklung, innovativen Unterrichtskonzepten, e-Learning und digitaler bzw. informatischer Bildung.

Hinweis: Sollten Sie nur an einem Tag teilnehmen können, geben Sie dies bitte im Formularfeld "Memo" bekannt! Sollten Sie eine/n zweite/n Vortragende/n nennen wollen, ergänzen Sie dies bitte ebenfalls im Memo.

In jedem Vortragsraum gibt es einen Präsentations-Laptop, einen Beamer, Lautsprecher und Wlan. Sollte Ihr Beitrag so konzipiert sein, dass er in einem Computerraum stattfinden muss, schreiben Sie dies bitte ebenso ins Memofeld.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen mit der entsprechenden CC Lizenz versehen, bevor sie diese hochladen.

Bei Fragen zu Einreichungen für die AINAC steht DI Christian Schöndorfer als Ansprechperson zur Verfügung: christian@schoendorfer.cc

Bei Fragen zu den Praxistagen wenden Sie sich bitte an Margit Pollek: margit.pollek@eeducation.at

Bericht von der "Google for Education Conference 2019"

Bis auf den letzten Sitzplatz war das Forum Stadtpark am 29. Oktober anlässlich der “Google for Education Conference” gefüllt. Das Programm war breit aufgestellt und reichte von der Vorstellung der G Suite for Education durch den Google-Manager Alexander Schröder über die Administration der G Suite bis zu Beispielen aus der gelebten digitalen Praxis an Schulen.

Daniel Aniser von der NMS2 in Wörgl brachte nicht nur eine sehr eloquente Schülerin mit zur Tagung, die über ihre Arbeit mit Chromebooks im Schulalltag berichtete, sondern auch einen App-Tipp fürs Tippen Lernen. Über diese Software, die mit Google-Sign-In eingebunden werden kann, gibt es bereits einen Artikel beim Tiroler Bildungsservice.

Da Chromebooks, die entsprechende Hardware bei der Nutzung der G Suite, in Österreich noch weitgehend unbekannt sind, kamen diese in einem Workshop mit Carsten Peters, einem Google Partner in Vorarlberg, praktisch zum Einsatz. Seine Sicht der Dinge kann man in seinem Blog Digital Schooling nachlesen, bzw. die Erfahrungen von Lehrenden in ca. halbstündigen Gesprächen als Podcast "nachhören".

Wer Chromebooks inklusive Anbindung über die Geräteverwaltung einfach einmal testen möchte, kann sich die Acer-Schultasche mit 4 ChromeOS-Geräten an der PH OÖ kurzfristig ausborgen.

Kontakt: josef.grabner@eeducation.at. Aufgrund des großen Interesses kann von einer Neuauflage der Google Conference im Jahr 2020 ausgegangen werden.

Moodle-Symposium Nachlese

Bereits zum 13. Mal trat von 22.-23.Oktober 2019 die Moodle Community Österreichs im Rahmen des Moodle Symposiums an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich zusammen. Das Symposium bestand aus einem Fachtag und einem Praxistag.

Mit einem abwechslungsreichen Programm wurde am Fachtag der Bogen von technischen Aspekten, über pädagogische Anwendungen hinsichtlich Gamification, Flipped Classroom und der Lernfortschrittsdokumentation, bis hin zur Verwendung von Moodle als unterstützendes Tool bei der Schulorganisation gespannt. Der Schwerpunkt an diesem Tag lag an möglichen Herangehensweisen zur Abbildung von Bewertungen und von Feedbackinstrumenten, auch im Hinblick auf die Diskrepanz zwischen gelebter Praxis und wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Bewertung.

Das Programm des Praxistags, der erstmals als BarCamp organisiert wurde, konnte auf die Interessen der aus ganz Österreich angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgestimmt und umfangreich gestaltet werden. So war Platz für Diskussionsrunden, Berichte von Praxiserfahrungen und für regen Austausch bezüglich diverser Aufgabenformate. Abgerundet wurde die Veranstaltung auf humorvolle Weise beim Schreiben eines Briefes ans eduvidual-Christkind.

Der zum wiederholten Male gebrochene Teilnehmerrekord zeigt das hohe Interesse österreichischer Lehrer/innen an einem gemeinsamen Lernmanagementsystem! Daher möchten wir sie gleich dazu einladen, sich für das nächste Moodle Symposium anzumelden, das von 15.-16.April 2020 in Linz stattfindet. Den Link zur Anmeldung zum 14.Moodle-Symposium finden Sie direkt unterhalb.

Weiterführende Links:

1. Zentrum für Lernmanagement https://www.lernmanagement.at

2. NCoC eEducation https://www.eeducation.at

3. Vortragsunterlagen vom Fachtag https://cloud.lernmanagement.at/index.php/s/pEmco5QkQaTYwMi

4. Anmeldung zum 14. Moodle Symposium: https://www.lernmanagement.at/allgemein/call-zum-14-moodle-community-symposium/

5. An dieser Stelle möchten wir noch auf eine eLecture aufmerksam machen, die Markus Smole und Robert Schrenk gemeinsam abhalten. Es geht dabei unter anderem um die Veröffentlichung von eTapas, die auch über das Lernmanagementsystem zugänglich sind.

https://www.virtuelle-ph.at/veranstaltung/electure-offene-bildungsressourcen-mit-dem-edupublisher-nutzen-und-teilen/

digi.komp4

Apps sind derzeit in aller Munde – doch eine App für den Turnunterricht?

Das Projekt Ballschule Österreich hat in Kooperation mit der Heidelberger Ballschule eine App entwickelt, um motorische, technische, taktische und koordinative Basisfertigkeiten, die wichtig sind, um an Ballsportspielen freudvoll teilnehmen zu können, gezielt zu schulen.

Die App „Ballschule Österreich“ ist gratis im Appstore und Playstore verfügbar und enthält 188 Video-Übungsanleitungen, welche auf die Vermittlung der oft mangelnden Basisfertigkeiten abzielen. Lehrkräften gibt die App Hilfestellung dabei, ballsportorientierte Basiskompetenzen spielbezogen zu vermitteln und zeigt ihnen Möglichkeiten, wie vielfältig verschiedene Bälle im Unterricht eingesetzt werden können.

Die Videos der App untergliedern sich in die Bereiche Mini-Ballschule (3-6 Jahre), Ballschule ABC (6-9 Jahre) und sportgerichtetes Lernen (8-10 Jahre).

Die beiden Bereiche für die Volksschule gliedern sich in die Teilbereiche „Taktik“, „Koordination“ und „Technik“, wobei das  Ballschule-ABC die Grundlagen trainiert, welche im Bereich „sportgerichtetes Lernen“ noch verfeinert werden.

Die Ballschule Österreich bietet auch Fortbildungen für Lehrpersonen an. Weitere Infos zum Programm und zur App finden Sie unter www.ballschule.at

Gender- aber wie?

Schule soll sozialen Raum bieten, in dem sich Schüler_innen, ohne den Zwang sich geschlechterrepräsentativ zu verhalten, entwickeln können. eEducation hat dazu zwei Aktivitäten erstellt, die dies gewährleisten sollen. Folgende Indikatoren sollen helfen, Aktivitäten zur gendersensiblen Unterrichtspraxis sowie Schulentwicklung zu setzen.

Einsatz innovativer und inklusiver Lehrmethoden Aktivität 12: Einsatz gendersensibler Didaktik/reflexiver Koedukation, um bei der Vermittlung digitaler und informatischer Kompetenzen Buben und Mädchen gleichermaßen zu erreichen.

Woran kann die Erreichung gemessen werden?

  • Wird der Unterricht durch den Einsatz digitaler Ressourcen für Buben und Mädchen gleichermaßen ansprechend und motivierend gestaltet?

  • Wird darauf geachtet, dass durch die Umwelt geprägte Rollenklischees durch digitale Angebote erweitert werden?

  • Werden Vorerfahrungen der Kinder berücksichtigt und im Bedarfsfall Kompensationsangebote gestaltet?

  • Wird es Schüler_innen ermöglicht sich mit konkreten weiblichen und männlichen Rollenklischees aus Vergangenheit und Gegenwart digital/ informationstechnologisch auseinanderzusetzen?

  • Bemüht sich die Lehrperson um eine geschlechtergerechte Aufmerksamkeitsverteilung?

  • Wie sensibel ist die Sprachverwendung der Lehrperson in Schrift und Wort bei digitalen/ informatischen Lernangeboten?

  • Fallen stereotypische Äußerungen auf?

  • Reflektieren Lehrpersonen ihren eigenen Umgang mit dem Thema Gender?

  • Sind Lehrpersonen in der Lage (digitale) Schulbücher und (digitale) Unterrichtsmittel auf geschlechtssensiblen Sprachgebrauch hin zu analysieren?

  • Erfahren alle in der Schule tätigen Personen dieselbe Wertschätzung unabhängig ihres Geschlechts?

Schulentwicklung Aktivität 30: Aktivität zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Genderbewusstsein im Zusammenhang mit dem Erwerb von digitalen/informatischen Kompetenzen

Das Bewusstsein geschlechtergerechten Unterrichts muss dazu einen Bestandteil des Leitbildes und des Schulkonzeptes darstellen.

Woran kann die Erreichung gemessen werden?

  • Wird seitens der Schulleitung/ des Schulmanagements das Thema nach innen sowie nach außen mit hohem Stellenwert kommuniziert?

  • Berücksichtigt die Schulleitung/ das Schulmanagement die oben genannte Thematik in wichtigen Planung- und Entscheidungsprozessen? (z.B. SQA)

  • Fordert und fördert die Schulleitung/ das Schulmanagement Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Genderbewusstsein im Zusammenhang mit dem Erwerb von digitalen/informatischen Kompetenzen?

  • Existiert eine Steuergruppe oder eine Person die mit definierten Kompetenzen für die Umsetzung und Planung digitaler/ informatischer Kompetenzen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Genderbewusstsein verantwortlich ist?

  • Ist die Verwendung geschlechtersensibler Sprache nach innen und außen in Schrift und Wort selbstverständlich?

  • Wird auf eine geschlechtergerechte Aufgabenverteilung im Team geachtet?

Claudia Stöckelmaier

KULTURPOOL.AT

Das Projekt KULTURPOOL

Der Kulturpool ist das zentrale Übersichts- und Suchportal des digitalen österreichischen Kulturerbes, welches einen übergreifenden Zugang zu den digitalisierten Beständen von Museen, Bibliotheken, Sammlungen und Archiven bietet.
Da der Umgang mit dem (auch digitalen) kulturellen Erbe als von zentraler Bedeutung für zukünftige Strategien der Informationsgesellschaft darstellt, ist es ein Ziel dieser Initiative einen möglichst umfassenden Überblick und zentralen Zugang zu den digitalen österreichischen Kulturerbe-Ressourcen herzustellen und LehrerInnen, SchülerInnen, Wissenschaft und Forschung sowie einer kulturinteressierten Öffentlichkeit anzubieten.

Ein weiteres Ziel dieses vom Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung beauftragten Projekts Kulturpool ist es ein zentrales Übersichts- und Such-Portal digitalisierter Objekte und Kataloge aller österreichischen Kulturinstitutionen zur Verfügung zu stellen. Strategisches Ziel ist dabei die engere Verknüpfung zwischen Kultur und Bildung sowie - der „Future Learning" Initiative folgend - das österreichische Kulturerbe mit neuen Technologien der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen.

Der Kulturpool dient darüber hinaus als zentraler Datenlieferant digitalen österreichischen Kulturerbes für die Europäische Digitale Bibliothek Europeana und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung österreichischen Kulturerbes auf europäischem Niveau.

Als zielgruppenspezifische Funktionalitäten werden Recherchemöglichkeiten geboten, die in den jeweiligen Sammlungen mittels Metadaten gelistet werden und mit Stichwörtern versetzt werden können.

Kulturpool ist laufend mit Museen, Bibliotheken, diversen Sammlungen und Archiven in Kontakt und Austausch, um inhaltlich als auch funktional sein Angebot zu erweitern sowie um weitere Quellen als digitalisierte Anbindungen sukkzessive zu erschließen und anzubieten.

Als Partner des Kulturpools finden sich alle namhaften Museen wie die Albertina, das KHM, das MAK als auch wissenschaftliche Archive und Bibliotheken wie die Österreichische Nationalbibliothek, die Akademie der Wissenschaften oder das ars electronica Archiv sowie eine Vielzahl weiterer relevanter Institutionen.

SMARTWORKS und VWAs

Was sind eigentlich Smartworks?
SMARTWORKS sind kurze, wissenschaftlich erarbeitete, themenbasierte Artikel, die sich qualitätsgesicherter Inhalte aus dem Kulturpool (Bild, Video, Audio, etc.) bedienen und mit dem integrierten Smartwork Editor verfasst werden.

Das im Erarbeitungsprozess generierte Inhalts-, Quell- sowie Abbildungsverzeichnis scheint automatisch auf, die Suche, Auswahl und Markierung der im Kulturpool befindlichen Objekte lässt sich leicht bedienen und hochladen.
Diese Smartworks dienen als Lern- und Unterrichtsmaterial, aber auch als Vorbereitung auf vorwissenschaftliches Arbeiten und den Umgang mit wissenschaftlichen Quellen. Die Veröffentlichung ist auf dem Portal selber möglich und für jedermann zugänglich. Als Unterrichtsmaterial sind die SMARTWORKS in Form von eContent und als PDF abrufbar. Die Layoutgestaltung ist übersichtlich und ermöglicht eine Bearbeitung auch von Schüler/innen.

Vorschlag:
Solche schnellen Smartwork-Ideen rund um 1 bis 2 Kulturpoolobjekte können direkt mit Schüler/innen umgesetzt werden. Zweierteams bekommen ein Thema/Gemälde (oder suchen sich eines aus) - recherchieren dann Hintergrundinfos – schreiben sie zu einem Kurzprofil zusammen und basteln dann Objekt und Text direkt online im Kulturpool zu einem Smartwork zusammen.


Und jetzt werden die neuen Werke natürlich präsentiert ...


Links:

Kulturpool
http://www.kulturpool.at/display/kupo/Home

http://www.kulturpool.at/display/smartworks/Smartwork+Verzeichnis

Am Beispiel Smartwork - Ringstraße als Übung für VWAs:

http://www.kulturpool.at/pages/viewpage.action?pageId=25985061

digitaleberufe.at

Orientierungsplattform zu Digitalen Berufen für Schülerinnen und Schüler, für Pädagoginnen und Pädagogen und für Eltern

Die Plattform digitaleberufe.at gibt Orientierung und Überblick zu mehr als 40 digitalen Berufen, von Cloud Architect und Programmiererin über Security Analyst und User Experience Designerin bis zu Developer und Data Scientist. Auch Lehrberufe und Ausbildungsangebote werden vorgestellt.

Der Orientierungschannel liefert Informationen zu Anforderungen, Interessensschwerpunkten, Ausbildungswegen und Zukunftsaussichten im Beruf und verfolgt das Ziel, die neuen digitalen Jobs begreifbar zu machen und jungen Menschen ein erweitertes Spektrum an beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen.Für Pädagoginnen und Pädagogen stehen Unterrichtsmaterialien bereit, die in verschiedenen Fächern eingesetzt und als OER auch weiterentwickelt werden können.

Link: https://www.digitaleberufe.at/

Safer Internet Aktionsmonat Februar 2020

Safer Internet Aktionsmonat Februar 2020

Am 11. Februar 2020 findet der internationale Safer Internet Day statt. Aus diesem Anlass haben die Koordinationsstelle Saferinternet.at und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung den Februar 2020 wieder zum Safer Internet Aktionsmonat ausgerufen.Alle Bildungseinrichtungen sind eingeladen, bewusstseinsbildende Projekte und Initiativen zur Sicherheit im Internet umzusetzen. Teilnehmende Schulen erhalten kostenfreies Materialien- und Infopackage.

Informationen und Anmeldung: https://www.saferinternet.at/projekte/safer-internet-day-sid/


Internationale Aktivitäten: https://www.saferinternetday.org/

EDU|days 2020: Einladung zur Einreichung

Zur Tagung

EDU|days 2020, 1. und 2. April 2020, an der Donau-Universität Krems
Die EDU|days sind eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer mit dem Ziel, Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung an den Schulen kritisch zu reflektieren und Impulse für einen zeitgemäßen Unterricht zu geben. Lehrende Österreichs und der Nachbarländer sind die Zielgruppe der Veranstaltung. Die EDU|days sind ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule für Niederösterreich, der Donau-Universität Krems, des bmbwf und zahlreicher weiterer Partner.

Zur Einreichung

Digitale Medien im Anthropozän: Wie können wir durch die Nutzung digitaler Medien unseren ökologischen Fußabdruck verringern? Wie ist es möglich, die Lösung der komplexen globalen Probleme mit Hilfe von digitalen Medien voranzutreiben? Wie können die relevanten Inhalte zum Anthropozän mit Hilfe digitaler Medien im Unterricht verankert werden? Wie verändert sich unser Denken, wie beeinflusst künstliche Intelligenz unsere Lebenswelt?

Didaktische Innovation: Wie verändert sich der Unterrichtsalltag durch die Nutzung digitaler Medien? Präsentieren Sie Projekte, bei denen digitale Medien das Lernsetting transformieren.
Wissenschaftliche Forschung: Fragen der Medienethik, Technikethik und Technikfolgenabschätzung in der Bildung. Bringen Sie Ergebnisse von Studien und die gewünschten Konsequenzen in das Tagungsprogramm ein.

Digitale Kreativität: Die kreative Produktion mit Medien und Game Based Learning. Erarbeiten Sie mit den Teilnehmenden die Nutzung von digitalen Medien zur gestalterischen Arbeit.

Coding und Making: Präsentieren Sie Lernumgebungen zu Coding und Robotik und die Nutzung im Unterricht sowie Making-Projekte an Schulen.

Open Education: Bildung frei verfügbar zu machen ist ein bildungspolitisches Anliegen. Stellen Sie Ihr Open Source / Open Resource / Open Data Projekt vor.

Neue Technologien: Wie verändert neu verfügbare Hard- oder Software die Möglichkeiten des Lernens? AR, VR, adaptive Lernprogramme, Learning Analytics, Apps, Lernplattformen usw.

Pädagogische Reflexion: Stellen Sie gelungene und/oder gescheiterte Beispiele aus dem Unterrichtsalltag mit digitalen Medien vor und lassen Sie uns an Ihrem Lernweg teilhaben, vorzugsweise bei Pecha Kucha.

Formate:
Die Beiträge können in unterschiedlicher Form vorgestellt werden. Wählen Sie das für Sie und Ihren Beitrag Ihrer Meinung nach passende Format!

  • Impulsvortrag (30 min - Standard-Vortragsformat): Sie stellen Ihr Thema vor und haben dafür 30 Minuten Zeit. Die Möglichkeit für eine kurze Diskussion sollte eingeplant werden.
  • Flipped Workshop (30 min): Personen, die an diesem Workshop teilnehmen, müssen im Vorfeld ein von Ihnen zur Verfügung gestelltes Video ansehen. So können Sie die 30 Minuten Vortragszeit optimal nutzen, zum Vertiefen und Diskutieren.
  • Workshop (Seminarraum oder PC Labor, 75 min): gedacht zur vertiefenden Einführung in ein Thema. Die Teilnehmenden können aktiv an ihren eigenen Geräten bzw. den PCs im PC Labor mitarbeiten. Das PC Labor ist mit 25 Geräten ausgestattet.
  • Pecha Kucha Beitrag: dabei handelt es sich um einen sehr kurzen Input, der nicht länger als 300 Sekunden dauert. Nach den Kurzbeiträgen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, 15 Minuten mit dem Vortragenden an Thementischen zu diskutieren.

 

Ablauf

Reichen Sie Ihre Beiträge bitte bis spätestens 13. Jänner 2020 unter folgendem Link ein: www.edudays.at/einreichung

Das Programmkomitee wird im Anschluss daran die eingereichten Beiträge begutachten, Sie werden bis spätestens 19. Februar 2020 über die Annahme oder Ablehnung des Beitrages informiert.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit, wir freuen uns auf Ihre Einreichung!

Das Programmkomitee der EDU|days 2020.

Download: Der Call als PDF.

 
National Competence Center eEducation Austria
Pädagogische Hochschule OÖ
eeducation.at
 

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